Nach Beschluss

Weg frei für Erweiterung bei Stangl AG

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Waldkraiburg - Nach einem Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses ist der Weg frei für eine Erweiterung bei der Firma Stangl.

Der Stadtentwicklungsausschuss sprach sich in seiner jüngsten Sitzung dafür aus, dem Antrag der Firma Stangl AG, Betonwarenherstellung zu entsprechen, auf dem Betriebsgelände, ein Bürogebäude mit den Außenmaßen zu errichten und das bestehende Bürogebäude in Arbeitnehmerwohnungen umzubauen. Die Verwaltung wurde beauftragt, das Verfahren zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan einzuleiten. Sämtliche anfallenden Planungskosten trägt der Antragsteller.

Zu diesem Zweck wird auch das Betriebsgelände des Unternehmens im Flächennutzungsplan von einer Fläche für Landwirtschaft zu einem "Sondergebiet, Betonwarenherstellung Fa. Stangl AG" geändert. 

Erweiterung geplant

Auf dem Betriebsglände der Firma Stangl AG im Ortsteil Niederndorf bestehen mindestens fünf Betriebsgebäude, in denen Produktion beziehungsweise Lagerung von Betonfertigteilen stattfindet. Dazu gibt es noch ein Heizgebäude, eine eigene Schreinerei für Schalungen, eine Kraftfahrzeug-Werkstatt, ein Büro- und Sozialgebäude sowie eine Betriebstankstelle. Auf dem Betriebsgelände befinden sich auch offene Lagerflächen und Auto-Stellplätze.

"In den nächsten Jahren soll ein Bürogebäude mit den Außenmaßen von etwa 25 mal 15 Metern entstehen", berichtete Bauamtsleiter Carsten Schwunck dem Gremium. "Zudem soll das bestehende Bürogebäude eventuell. in Arbeitnehmerwohnungen umgebaut werden."

Nutzung durch anderes Gewerbe in der Folge ausgeschlossen

Im Flächennutzungsplan der Stadt Waldkraiburg ist das Betriebsgelände derzeit als Fläche für Landwirtschaft mit geplanten Einzelbäumen, Feldgehölze und Baumgruppen sowie Flächen für Versorgungsanlagen dargestellt. Ein kleiner Bereich im Süden des Areals ist als Fläche für Forstwirtschaft und Abgrabungen ausgewiesen. Im Osten und Süden des Geländes verläuft die Überschwemmungslinie, wobei ein kleiner Bereich im Süden bereits im Überschwemmungsgebiet liegt.

"Auf Vorschlag der Verwaltung soll das Verfahren in Form eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes durchgeführt werden", so Schwunck. Dadurch werde der Standort an den Betrieb der Firma Stangl gebunden, dies bedeute, dass mit Aufgabe des Standortes beziehungsweise der Firma auch das Baurecht aufgegeben würde. "Diese Sonderform des Bebauungsplanes. findet Anwendung, wenn ein bereits konkretes Projekt von einem Vorhabenträger innerhalb einer bestimmter Frist realisiert werden soll", so Schwunck. Der Vorhaben- und Erschließungsplan werde zwischen Vorhabenträger und der Stadt Waldkraiburg auf Grundlage des Baugesetzbuches abgestimmt.

"So können wir verhindern, dass sich im Anschluss ein nicht gewünschtes Gewerbe, wie beispielsweise eine Spedition dort ansiedelt."

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