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Erst am Dienstagabend wieder Einsatz dort

Das wird zur Verbesserung der Lage in der Asylunterkunft getan

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  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Waldkraiburg - Im Rahmen seiner Sitzung wurde der Ferienausschuss am Dienstagabend über die Asylsituation in der Stadt informiert. Kurz zuvor erst hatte es einen Polizeieinsatz in der Unterkunft an der Aussiger Straße gegeben.

"Es hat inzwischen viele Gespräche zwischen allen zuständigen Stellen gegeben", berichtete Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG), "Einiges wurde auch schon umgesetzt." 

Sowohl in der Asylunterkunft an der Aussiger als auch der in der Siemensstraße sei das Sicherheitspersonal verstärkt worden. "Die Polizei zeigt außerdem, beispielsweise auch durch die Reiterstaffel in den Parks, weiterhin verstärkt Präsenz", erklärte Pötzsch. Darüber hinaus achte die Regierung von Oberbayern darauf, die Unterkunft an der Aussiger Straße nicht voll zu besetzen. "Derzeit sind dort 378 von 450 möglichen Plätzen belegt", so Pötzsch. Weiterhin werde sich bemüht, ein zu Konflikten führendes Aufeinandertreffen von bestimmten Nationalitäten zu vermeiden und vermehrt Familien dort unterzubringen. 

Pötzsch: Keine Aufstockung geplant

Nachdem andere Maßnahmen dort zu keiner Beruhigung geführt hätten, habe sich die Stadt außerdem inzwischen entschlossen, die Bänke vor dem "Freiraum 36" gegenüber der Einrichtung nun doch abzumontieren. "Für den geplanten Bolzplatz konnte bisher noch keine geeignete Fläche gefunden werden", teilte der Bürgermeister mit. 

Er betonte abschließend, Gerüchte, das nach der Einstellung der Aus- und Weiterbildung im BFZ Peters nun eine Aufstockung geplant sei, wären nicht zutreffend. "Es gibt dafür keine Pläne." Dies hatten auch die Betreiber des BFZ betont. Die Stadtverwaltung halte an ihrer Position fest, dass es für die Nutzung des Gebäudes als Asylunterkunft keine Verlängerung über das Jahr 2025 hinaus geben werde. 

Am selben Abend Einsatz in Unterkunft

Die Asylunterkunft an der Aussiger Straße kommt immer wieder in die Schlagzeilen. Am Dienstagnachmittag, kurz vor der Stadtratssitzung, fand dort erst wieder ein Polizeieinsatz statt. Laut dem Polizeibericht kam es zu einem Streit und mehrere Körperverletzungen. Mehrere Streifen waren vor Ort, um den Vorfall zu klären.

Unter Anwohnern war die Sorge groß, dass der Streit erneut derart eskalieren könnte, wie Anfang Juni. Damals hatte die Regierung von Oberbayern aus Sicherheitsgründen die Entfernung aller Kühlschränke aus dem Gebäude angeordnet. Daraufhin kam es zu Tumulten, der Spezialkräfte stundenlang in Atem hielt, bis das Gebäude schließlich gestürmt wurde. In der Folge arbeitet nun die Stadt zusammen mit Vertretern der zuständigen Stellen daran, die Situation in und um die Einrichtung dauerhaft zu verbessern. 

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