Mehrgenerationenprojekt "Wohnen am Adalbert Stifter Park"

Spatenstich auf dem Konen-Gelände ist erfolgt

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Von links: Jürgen Rank Geschäftsführer des Heimwerk-Partners Decker Immobilien GmbH, Bürgermeister Robert Pötzsch, Hans-Georg Pieke, Vorstand Heimwerk e.V., Landrat Georg Huber, Robert Decker Geschäftsführer Decker Immobilien, Architekt Johannes Kessner
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Waldkraiburg - Kürzlich erfolgte der Spatenstich für das Mehrgenerationenprojekt "Wohnen am Adalbert Stifter Park" auf dem Konen-Gelände. 

Auf dem 23.000 Quadratmeter großen ehemaligen Konen-Gelände werden im ersten Bauabschnitt zwei von acht Mehrfamilienhäusern mit 48 von insgesamt 162 Wohnungen erstellt. Im nächsten Jahr erfolgt dann der Sozialerweiterungsbau mit zusätzlichen Plätzen für die stationäre und Tagespflege. Am Ende soll es ein zentrales Gebäude, darum acht fünfgeschossige Punkthäuser werden. Im Zentrum soll eine moderne Senioren-Einrichtung mit 120 Zimmern für stationäre Pflege und 65 Einheiten für betreutes Wohnen enstehen. Die bestehende Einrichtung am Münchner Platz soll zu Wohnungen umgewandelt werden.

Von links: Dritte Bürgermeisterin Inge Schnabl, Bürgermeister Robert Pötzsch, Hans-Georg Pieke, Pater Bernhard Stiegler

Landrat Georg Huber lobte die Einrichtung Adalbert Stifter Seniorenwohnen, die vor kurzem ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert hat, und den Träger Heimwerk, der auch einer der beiden Träger der Hospizinsel ist, als Vorreiter für innovative Konzepte in der Betreuung von Senioren und Schaffung einer generationenübergreifenden Begegnungsstätte, die einer sich verändernden beruflichen und familiären Lebenswelt Rechnung trägt. "Für die Stadt ist das wegweisend, die Stadtentwicklung ist begrenzt", freute sich auch Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG), wie die Waldkraiburger Nachrichten schreiben. Das Konen-Areal sei ein Beispiel für gut gemachte Nachverdichtung. Bauträger Robert Decker berichtete laut der Zeitung, dass man mit den Angeboten der Gewerke im Kostenrahmen sei. Im ersten Bauabschnitt gebe es bereits 50 Prozent Reservierungen, zwei Drittel seien Eigennutzer, ein Drittel Kapitalanleger.

Das Konen-Gelände während der Abrissarbeiten im April.

Seit Anfang Dezember laufen auf dem Gelände bereits Abrissarbeiten. In der Januar-Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses wurde eine Änderung des Bebauungsplans beschlossen, damit die Bauarbeiten dort beginnen konnten. Die Planungen waren nicht unumstritten. Vor allem aus der CSU-Fraktion kam die Kritik, die Anlage sei zu massiv und biete zu wenig Grünflächen für die vorraussichtlich 500 Bewohner.

Weitere Bilder vom Spatenstich:

hs/Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf am Inn

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