Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Beunruhigt Broschüre der chemischen Betriebe Anwohner?

"Das klingt, als säßen wir auf einer Bombe!"

+
Eine Seite aus der Broschüre

Waldkraiburg - Bereits im März lagen fand sich bei Haushalten, die sich in der Nachbarschaft von chemischen Betrieben befinden eine Broschüre im Postkasten. Diese soll über die dort eingesetzten Stoffen, mögliche Gefährdungen und das richtige Verhaltensweisen im Ereignisfall informieren.

"Bitte bewahren Sie diese Broschüre griffbereit in der Nähe Ihres Telefons auf, damit Sie und Ihre Familienangehörigen jederzeit nachschlagen können", so schließt das Vorwort einer Broschüre der Chemischen Betriebe in Waldkraiburg. Sie richtet sich an die Nachbarschaft der verschiedenen Firmen und bietet "Informationen zu unseren Unternehmen, den eingesetzten Stoffen sowie möglicher Gefährdungen und den richtigen Verhaltensweisen im Ereignisfall."

"Das klingt als säßen wir auf einer Bombe", klagte Margit Roller (CSU) in der jüngsten Sitzung des Stadtrats. Sie erklärte, die Stadt sollte in der nächsten Ausgabe der Stadtinfo erläutern, was es damit auf sich habe. Ansonsten könnten Bürger beunruhigt werden.

Frieder Vielsack (UWG), selbst in leitender Funktion bei Kraiburg TPE, beruhigte: "Jeder Störfallbetrieb muss sowas herausgeben." Die Stadt habe dazu keinerlei Verbindung. Anton Sterr (CSU) mahnte, man solle dabei aber keine Panik verbreiten. "Ich selber war nicht in Panik, meine Nachbarn auch nicht", entgegnete vergnügt Vielsack.

Hier können Sie sich die Broschüre selbst ansehen.

Weitere Themen aus dem Stadtrat:

Kommentare