Spendenaktion „Lacher statt Kracher“

6.620 Euro für kranke Kinder statt 52.000 explodierte Böller

Mit dem Geld sollen kranken Kindern und pflegebedürftigen Senioren ein Lächeln in das Gesicht gezaubert werden. 
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Mit dem Geld sollen kranken Kindern und pflegebedürftigen Senioren ein Lächeln in das Gesicht gezaubert werden. 

Waldkraiburg – Thomas Gierling, geboren und aufgewachsen in Waldkraiburg, hat mit seiner Initiative „Lacher statt Kracher“ insgesamt 6.620 Euro gesammelt. Damit sollen kranke Kinder und pflegebedürftige Senioren mit Klinikclowns unterhalten werden.

Gemeinsam mit dem zweiten Schirmherren, Maximilian Böltl, 1. Bürgermeister von Kirchheim-Heimstetten, hat Thomas Gierling Ende vergangenen Jahres die Initiative „Lacher statt Kracher“ in das Leben gerufen. Dabei appellierten sie an die Bürger, lieber etwas Gutes für Mensch und Umwelt zu tun, anstatt Feuerwerkskörper in die Luft zu jagen.


Insgesamt sind 6.620 Euro gespendet worden. „Für einen Zeitraum von knapp dreieinhalb Wochen ist das sehr beachtlich“, zeigt sich Gierling sehr erfreut gegenüber innsalzach24.de, dessen Mutter selbst in einem Seniorenheim tätig ist. Durch den Spendenbetrag seien umgerechnet ca. 52.000 Böller für Südostbayern gespart und für einen guten Zweck eingesetzt worden.

Nun gab es im Januar die Scheckübergabe beim Neujahrsempfang in Kirchheim bei München. „Der komplette Betrag geht an die KlinikClowns e.V.. und die Elterninitiative Intern3“, so Thomas Gierling, der „GQ Gentleman of the Year“-Finalist 2016


Klinikclowns schaffen Ablenkung und Freude

Beide Vereine sind darum bemüht, kranken Kindern und pflegebedürftigen Senioren Freude zu bereiten. Dafür setzen sie auf das Lachen der Patienten. Für dieses sollen Klinikclowns sorgen. Professionelle Clowns setzen ihre künstlerische Fähigkeiten im sensiblen Bereich ein und schenken denjenigen ein Lachen, die es ganz besonders brauchen.

„Wir wissen, das Lachen verbindet und Brücken baut. Gerade dann, wenn es schwierig wird. Dieses Lachen wollen wir kranken Kindern und pflegebedürftigen Senioren weiterschenken“, so die Schirmherren.

In den kommenden Wochen werden bereits die ersten Termine in den Kliniken im südostbayerischen Raum stattfinden, an denen die Schirmherren auch teilnehmen wollen.

Für 2020 haben die beiden bereits eine neue Spendenkampagne geplant, welches sich zu einem neuen Spendenthema beziehen wird.

jz

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