Besitzer aus Waldkraiburg veranlasst Körperproben

Giftanschlag auf Schäferhund Rex: Jetzt ermittelt die Polizei

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Waldkraiburg - Helmut Huber ist traurig und fassungslos zugleich. Sein talentierter Sportschäferhund Rex ist gestorben - vermutlich durch einen Gift-Anschlag. Jetzt hat auch die Polizei entsprechende Ermittlungen eingeleitet:

UPDATE, Mittwoch, 12.30 Uhr - Pressemeldung Polizei:

Erst aus den Medienberichten der vergangenen Tage hat auch die Polizeiinspektion Waldkraiburg vom Tod des Schäferhundes Rex Kenntnis erlangt und daraufhin Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Sachbeschädigung aufgenommen. Sie wird diese gegebenenfalls an die Kollegen vom Operativen Ergänzungsdienst in Traunstein weiterleiten. 

Eine wichtige Ermittlungshilfe könnte dabei das Ergebnis der Untersuchung von Körperproben des Schäferhundes sein. Die Untersuchung wurde bereits vom Hundehalter veranlasst, das Ergebnis ist aber noch nicht bekannt. Momentan liegen noch keine konkreten Hinweise vor. 

Insbesondere wäre in einem Vergiftungsfall wichtig zu wissen, um welche Art von Gift es sich handelt und wo und wann der Schäferhund es aufgenommen hat. Etwa um den 23. Januar herum hat der Hund Vergiftungserscheinungen gezeigt, woraufhin er verendet ist.

Pressemeldung Polizei Waldkraiburg

Die Erstmeldung:

Am 23. Januar war der Vorsitzende des Schäferhundevereins Waldkraiburg mit dem vierjährigen Rüden am Hundeplatz Hart unterwegs, in der Nacht darauf musste sich das Tier mehrmals übergeben, wie das Oberbayerische Volksblatt nun berichtet. Huber fuhr mit dem Hund zum Tierarzt, wo die stark erhöhten Blutwerte die erste Vermutung von Huber stützten: Der Hund wurde vermutlich vergiftet!

Vier Tage kämpfte Rex ums Überleben, doch am vergangenen Montag starb er. Huber hat laut OVB inzwischen die Organe des Tieres einschicken lassen, um endgültig Klarheit über die Todesursache zu bekommen. "Gift ist hinterfotzig", sagte er der Zeitung. 

Außerdem würde Huber den Fall gerne aufklären. Deshalb hat er laut OVB eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise ausgesetzt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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