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Zwei teure Projekte

"Wir alle kennen die Haushaltslage" - Sanierungspläne diskutiert

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Ständiges Sorgenkind: Die Rathaus-Tiefgarage.

Waldkraiburg - Auch wenn es um die Finanzen der Stadt nicht gerade rosig bestellt ist muss trotzdem einiges in Stand gehalten werden. Konkret ging es im Stadtrat am Dienstag um die Rathaus-Tiefgarage und die Fassade der Grundschule in der Graslitzer Straße.

"Wir müssen anfangen, sonst ist Schicht im Schacht", mahnte Anfang Juni Bürgermeister Robert Pötzsch im Bauausschuss. Eigentlich sollte die Sanierung wegen der eingebrochenen Gewerbesteuer-Einnahmen verschoben werden. Doch die Schäden sind auch an den Stützen weiter fortgeschritten, erläuterte Pötzsch damals. 

Die Garage wird derzeit durch zusätzliche Stützen gesichert, da die Decke auf Grund von Schäden im Stahlbeton nicht mehr richtig tragfähig ist.

Momentan beträgt ihre Tragfähigkeit nur noch 369 Kilogramm pro Quadratmeter. Für öffentliche Veranstaltungen wäre aber eine Nutzlast von 500 Kilogramm erforderlich. Auf dem Rathausvorplatz gibt es deshalb derzeit keine öffentlichen Veranstaltungen. Nun wurde die Sanierungsmaßnahme einstimmig im Stadtrat beschlossen.

Diskussion um Fassadensanierung

Sehr viel weniger Einigkeit herrschte bei der anderen großen anstehenden Sanierungsmaßnahme, denn die Fassade der Grundschule an der Graslitzer Straße muss erneuert werden. "Wir alle kennen die Haushaltslage", mahnte Anton Sterr (CSU). Unter den Schulen der Stadt sei die Lernanstalt immer noch die, welche sich im besten Zustand befinde. Eine Sanierung der Fenster alleine sei völlig ausreichend. Bürgermeister Pötzsch konterte, dies wäre nicht möglich. Eine staatliche Förderung sei nur für die gesamte Sanierungsmaßnahme möglich. 

Zudem sei nur die eine Seite der Schule bislang effizient saniert worden. „In der einen Ecke ist es zu warm, in der anderen pfeift der Wind", klagte das Gemeindeoberhaupt, "die einen sitzen dick eingemummt im Unterricht, die anderen im T-Shirt!“ Zudem hätten sich in der Fassade Wespen eingenistet, welche den Unterricht stören würden. Er mahnte außerdem an, dass bei einer Aufschiebung der Sanierungsmaßnahmen eine gewaltige Kostensteigerung durch fortschreitende Schäden möglich sei. 

"Das Arbeitsklima, hier im warsten Sinne des Wortes, ist wichtig für den Lernerfolg wichtig", mahnte auch Frieder Vielsack (UWG). Gerd Ruchlinsiki (SPD) stimmte ihm zu und betonte die Notwendigkeit der Sanierungsmaßnahmen. In der ausführlichen Diskussion wurde das für und wieder der Sanierung thematisiert. Am Ende entschied sich der Stadtrat mit einer Gegenstimme für das Projekt.

Weitere Themen aus der Stadtratssitzung am Dienstag:

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