linksjugend ['solid] & Jusos Mühldorf demonstrieren am Volksfestplatz

Rund 150 Personen setzen friedliches Zeichen gegen Rassismus

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Waldkraiburg - Am Freitag, den 5. Juni, setzten rund 150 Person in Waldkraiburg ein klares Zeichen gegen Rassismus. Sie versammelten sich am Volksfestplatz, um den aktuellen antirassistischen Protesten in den USA friedlich beizustehen.

Die Demonstration war ursprünglich am Sartrouvilleplatz geplant gewesen, aber aufgrund einer stattfindenden Trauerfeier in der Christkönigkirche auf den Volksfestplatz verlagert worden. Die Versammlungsleitung um die linksjugend [‘solid] Altötting-Mühldorf sowie Jusos Mühldorf machte in ihren beiden Eröffnungsreden deutlich, wie wichtig es ist, dem Rassismus entgegenzutreten – sei es in den USA, in Waldkraiburg oder sonst wo: währenddessen rassistische Vorurteile und Wahlerfolge sich in den letzten Jahren immer mehr manifestieren konnten, wird es wichtiger denn je, gegen Rassismus öffentlich Stellung zu beziehen.


Die beiden Jugendorganisationen fordern die lückenlose Aufklärung der rassistischen Anschlagsserie in Waldkraiburg. Dass jedoch Bürgermeister Pötzsch der Stadt Waldkraiburg die aus „Hass gegen Türken“ motivierte Anschlagsserie mit „Ich bin froh, dass es in unserer Stadt keinen Rassismus gibt und die Taten einen anderen Hintergrund haben.“ kommentiert hatte, verurteilten die linksjugend [‘solid] Altötting-Mühldorf sowie Jusos Mühldorf zutiefst.

Danach folgten Reden von Privatpersonen sowie die eines Bewohners der Flüchtlingsunterkunft Waldkraiburg, der unzumutbare Zustände während der Coronakrise in seiner Unterkunft kritisierte und für mehr Solidarität, Frieden und ein faires Miteinander appellierte. Aufgrund der Corona-Auflagen durfte die Kundgebung maximal eine Stunde lang andauern. Sie fand von 15 bis 16 Uhr statt. Das Orga-Team bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ein reibungsloses Ablaufen der Kundgebung.

Pressemitteilung der inksjugend ['solid] Altötting-Mühldorf & Jusos Mühldorf

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