Privates Mega-Feuerwerk in St. Erasmus

So farbenfroh wurde in Waldkraiburg Silvester gefeiert

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Waldkraiburg  – Friedlich gefeiert wurde in der Silvesternacht in und um Waldkraiburg.

Ausgezeichnete Stimmmung herrschte beim großen Silvesterball der Banater Schwaben im Haus der Kultur. Mit knapp 150 Gästen gab es auch heuer wieder stilvolles und harmonisches Feiern bei diesem traditionellen Ereignis. Somit war der Ball wieder ein echtes Treffen von „Freunden für Freunde“. 

Deshalb zeigte sich auch der Kreisvorsitzende und zweite Bundesvorsitzende der Banater Schwaben Georg Ledig äußerst zufrieden mit dem gesamten Ablauf des Balls. Mächtig zur Sache ging es auf der Tanzfläche: Mit dem musikalischen Multitalent Walter am Akkordeon gab es nicht nur beliebte Hits und Klassiker, sondern auch dichtes Gedränge auf der Tanzfläche. 

So schön war Silvester in Waldkraiburg

Zweifelsohne edel gespeist wurde am Buffet: Feine Gerichte wie Putengeschnetzeltes, Rollbraten, Fisch und leckere Beilagen waren ebenso echte Schmankerl wie die Nachspeise in Form von Kuchen und fruchtig gefüllten Palatschinken. Mit feinen Drinks an der Bar wurde auch heuer wieder nach dem großen Sekt-Buffet gegen Mitternacht ausgiebig, friedlich, gemeinsam und fröhlich bis in den frühen Morgen durchgefeiert.

Im Feuerwehrhaus in Pürten feierte die Jugend: Mit feinen Drinks, super Stimmung und bester Laune wurde bis Mitternacht der Jahreswechsel erwartet. Auch später wurde in dieser besonderen Atmosphäre noch bis in die späte Nacht weitergefeiert.

Viele Böller und Raketen wurden auch heuer wieder in den Himmel geschossen: Für den einen sind die Licht- und Knalleffekte längst ein Dorn im Auge – für andere scheint es das „Größte“ oder auch eine gewisse Tradition schlechthin zu sein.

Größtes Feuerwerk im Umkreis von Waldkraiburg

Das zweifelsohne größte Feuerwerk im weiten Umkreis von Waldkraiburg wurde in St. Erasmus in der Silvesternacht pünktlich um Mitternacht zum Jahreswechsel gezündet. Knapp 80 begeisterte Zuschauer feierten bei einem unermüdlichen Profi-Feuerwerk: Alf und Johannes S. aus St. Erasmus sind längst bekannt als passionierte „Feuerwerker“ und verzichten deshalb mittlerweile gerne auf ihren alljährlichen Urlaub. Heuer bestellten die beiden Brüder stolze sechs Europaletten bei einem Online-Handel in Hamburg voll mit Raketen und Feuereffekten für stolze 2500 Euro. 

Dieses 30 Minuten dauernde Feuerwerksspektakel wurde dann auch aufwendig verknüpft. Alf S. verriet: Drei Tage haben wir für dieses Feuerwerk intensiv gearbeitet und 32 Zündpunkte geschaffen“. Die letzten zwölf Stunden arteten nochmals in intensive Vorbereitungen aus, deshalb „sind wir jetzt noch nicht ganz sicher, ob wir das nächstes Jahr nochmals so massiv machen wollen“, so Alf S. Belohnt wurde ihre professionelle Arbeit schließlich mit einem riesigen Beifall der vielen Zuschauer die längst bei diesem kostenlosen Ereignis gerne dabei sind und sogar gleich ihren Sekt zum Anstoßen dabei hatten. Denn dieses Feuerwerk toppte zweifelsohne jedes Volksfestfeuerwerk im weiten Umkreis. Eine weitere Tatsache übrigens: Den beiden Brüdern wäre es übrigens egal gewesen, ob Zuschauer vor Ort gewesen wären, denn die Faszination „Feuerwerk“ hat die beiden längst ergriffen.

„Geschossen“ wurde aber auch viel und ausgiebig in Waldkraiburg: In der Innenstadt gab es den meisten Silvestermüll fast schon „traditionell“ in der Teplitzer Straße vor einem Asiatischen Restaurant, wo offensichtlich ein riesige Masse von Feuerwerks-Batterien gezündet wurde. Verwüstungsartig im Bezug auf Knaller-Müll ging es auch in der Braunauer Straße beim Kreisjugendring zu, wo die Straße förmlich übersät von Knallkörpern und Verpackungen war. Getreu dem Motto: „Einer wird es schon wegräumen“ blieben auch alle diese Reste samt Flaschen auch auf der Straße nach Mitternacht liegen. 

Ludwig Stuffer

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