UWG WILL REALISIERUNG MIT ST2091-AUSBAU

Ortsumfahrung Pürten: Huber macht sich vor Ort Bild der Lage

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Der aktuelle Zustand (links) und die Pläne für den Ausbau der Staatsstraße 2091 (rechts) im Vergleich.
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Waldkraiburg - Die UWG setzt sich derzeit dafür ein, dass im Rahmen des Ausbaus der Staatsstraße (St)2091 auch eine Ortsumfahrung für Pürten gebaut wird. Nun findet ein Treffen mit dem Umweltminister statt

"Dr. Marcel Huber will sich mit uns nun Anfang der kommenden Woche treffen", konnte UWG-Vorsitzender Johann Vetter berichten, "Wir werden dann das Thema mit ihm vor Ort diskutieren." Mitte Juli hatte die UWG zudem seitens der Staatskanzlei mitgeteilt bekommen, dass diese die Angelegenheit durch das Verkehrsministerium prüfen lassen will. Dabei hätten auch zahlreiche Schreiben, die in Folge eines "Motivation Storms" in München eingetroffen waren, eine Rolle gespielt. 

Pürtener Ortsumfahrung derzeit nicht vorgesehen

Im aktuellen siebten Ausbauplan für die Staatsstraßen in Bayern ist die Ortsumfahrung Pürten im Zuge der Staatsstraße 2091 nur nachrangig in der sogenannten zweiten Dringlichkeit enthalten. Das Verkehrsministerium und seine nachgeordneten Staatlichen Bauämter, planen die Projekte des siebten Ausbauplans grundsätzlich in der Reihenfolge ihrer Dringlichkeit. Deshalb könne es derzeit bei der Ortsumfahrung von Pürten nicht tätig werden, so das Ministerium gegenüber unserer Redaktion im Juni. 

Sofern unvorhergesehenerweise ein höherer Verkehrsbedarf auftreten sollte, sei es zwar möglich, ein Staatsstraßenprojekt nachträglich in die erste Dringlichkeit höherzustufen. Dies jedoch nur dann, wenn im Gegenzug zum vorgezogenen Projekt dann Projekte der ersten Dringlichkeit mit vergleichbarer Kostenhöhe zurückgestellt würden, beispielsweise weil ihre vorrangige Verwirklichung durch den Freistaat Bayern nicht mehr gegeben sei oder sie aufgrund außergewöhnlicher Schwierigkeiten bei der Erlangung von Baurecht nicht innerhalb der festgelegten Laufzeit realisiert werden können. Ein entsprechendes Tauschprojekt aus der Planungsregion Südostoberbayern sei derzeit aber nicht vorgesehen.

Die Planungen für den Ausbau der St2091 wurden auf der Stadtratssitzung im Mai vorgestellt. Sie sehen eine Vielzahl von Verbesserungen vor. 

Auch Zollner schrieb Brandbrief

Mit einem Brandbrief wendete sich kürzlich auch Mühldorfs Bürgermeisterin Zollner an die Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Frau Ilse Aigner. Sie begründet in dem Brief das dringende Anliegen, die "Osttangente" in den Bayerischen Straßenausbauplan 2020-2029 aufzunehmen

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