Messerattacke: Erst Täter, dann Opfer

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Ein Erstfoto vom Ort des Geschehens in Waldkraiburg
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Waldkraiburg - Das Opfer war zuerst Täter: Einer Messerattacke am Donnerstagabend in Waldkraiburg ging offenbar ein Angriff seitens des späteren Opfers voraus.

Der Messerattacke in Waldkraiburg am Donnerstagabend ist offenbar ein heftiger Streit vorausgegangen: Wie die Polizei in Waldkraiburg jetzt mitteilte, hatte ein 20-jähriger Waldkraiburger gegen 22 Uhr gerade sein Wohnhaus in der Egerländer Straße verlassen, als er plötzlich von einem 24-Jährigen angegriffen wurde.

Der Polizeibericht zum Angriff:

Messerstich beendete Streit

Der 20-Jährige floh zu seiner Haustüre, konnte jedoch nur noch die Klingel zur Wohnung seiner Eltern drücken. Unmittelbar darauf brachte ihn sein Angreifer zu Boden und würgte ihn massiv. Von den Hilferufen des 20-Jährigen alarmiert, eilte dessen Vater hinunter und versuchte, den Angreifer von seinem Sohn herunterzureißen. Letztlich sah der 60-Jährige keinen anderen Ausweg, als dem Angreifer ein Messer, welches er aus der Wohnung mitgenommen hatte, in die Rippen zu stoßen. Nun ließ der 24-Jährige von seinem Widersacher ab.

Opfer der Messerattacke verweigert Behandlung

Mit dem Verdacht auf eine Lungenverletzung wurde das Opfer der Messerattacke ins Krankenhaus nach Altötting gebracht, wollte sich jedoch nicht behandeln lassen. Derzeit laufen Ermittlungen gegen beide Seiten. Besonders über die Hintergründe der Tat herrscht noch Unklarheit. Es steht allerdings fest, dass sich die beiden jungen Männer kannten und es im Vorfeld zu Drohungen gekommen war.

Fotos vom Tatort

Handgreiflicher Streit in Waldkraiburg

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