Soziale Wohnraumförderung

Modern, öko und barrierefrei: 36 neue Wohnungen in Waldkraiburg

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Waldkraiburg - In der Troppauer Straße 53 sollen 30 Mietwohnungen aus den Siebzigern modernisiert und um 6 weitere erweitert werden. Das Projekt ist Teil der Sozialen Wohnraumförderung der Landesregierung.

Die Stadtbau Waldkraiburg GmbH will in der Troppauer Straße 53 in Waldkraiburg 30 Mietwohnungen aus den 1970er-Jahren modernisieren und 6 weitere Mietwohnungen als Aufstockung im Bestand neu errichten. Dazu hat die Regierung von Oberbayern staatliche Fördergelder in Höhe von insgesamt 4 Millionen Euro bewilligt. Zusammen werden Zuschüsse von knapp 350.000 Euro gewährt. Über 3,6 Millionen Euro werden als zinsgünstige Förderdarlehen ausbezahlt. Die Gesamtinvestitionskosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,25 Millionen Euro.

Modernisierung und Barrierefreiheit

Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahme werden Fassaden und Dächer mit einer zeitgemäßen Wärmedämmung versehen, Fenster und Fenstertüren werden erneuert, die Balkone saniert und den Erdgeschoss-Wohnungen neue Terrassen vorgelagert. Das Gebäude wird künftig über Fernwärme beheizt und mit einer Lüftungsanlage ausgestattet. Zudem werden alle Zugänge und Wohnungen weitgehend barrierefrei ausgestaltet, so dass sie sich auch für Personen eignen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Mit dem Bauprojekt sollen vor allem Wohnungen für einkommensschwächere Haushalte sowohl aufgewertet als auch neu geschaffen werden.

Für Soziale Wohnraumförderung stehen der Regierung von Oberbayern im Jahr 2017 bisher 89 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern sowie der Landesbodenkreditanstalt zur Verfügung. 

Für Modernisierungsmaßnahmen können 2017 bis zu 11 Millionen Euro aus Mitteln der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt mit Unterstützung der Kreditanstalt für Wiederaufbau abgerufen werden. Gefördert werden die Erhöhung des Gebrauchswerts von Wohnraum sowie Energie sparende Maßnahmen. 

Wohnungen sollen sozial und ökologisch werden

Durch eine Modernisierung bietet sich die Chance, den Gebäudebestand in sozialer Hinsicht zu stabilisieren, die Wohnungen an heutige Wohnbedürfnisse anzupassen und durch Energie sparende Maßnahmen ökologisch aufzuwerten. Davon profitieren Mieter und Vermieter. Insgesamt wird damit eine wirtschaftliche Aufwertung erreicht. 

Die Regierung von Oberbayern entscheidet über die Verteilung der Gelder, welche sie zur Sozialen Wohnraumförderung von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Innenministerium erhält und leitet die zur Förderung von Eigenwohnraum vorgesehenen Mittel bedarfsgerecht an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden weiter. Die Regierung von Oberbayern steht den Ansprechpartnern in den Landratsämtern und kreisfreien Städten vor Ort beratend zur Seite und bildet sie auch fort. Auskünfte erteilen die Regierung von Oberbayern, die Landratsämter sowie die kreisfreien Städte Ingolstadt und Rosenheim. Für die Maßnahmen auf dem Gebiet der Landeshauptstadt München steht das Referat für Stadtplanung und Bauordnung als Ansprechpartner zur Verfügung. 

Investitionen gegen innerörtliche Brachflächen

Das Bayerische Wohnungsbauprogramm des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr fördert vor allem Familien mit Kindern, Alleinerziehende, ältere Menschen und Wohnungslose. Die Förderung hilft in erster Linie einkommensschwächeren Familien, eine angemessene Wohnung zu bekommen oder sich den Wunsch vom Eigenheim oder von einer Eigentumswohnung zu erfüllen. Mit den Fördermitteln aus dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm werden Investitionen angestoßen, von denen auch Impulse auf die mittelständische Bauwirtschaft und das heimische Handwerk ausgehen. Vorrang bei der Förderung haben Maßnahmen, die kein neues Bauland beanspruchen, sondern auf innerörtlichen Brachflächen errichtet werden und solche, die vorhandene Bausubstanz nutzen. Weitere Informationen zum Bayerischen Wohnungsbau- bzw. Modernisierungsprogramm sind im Internet abrufbar unter www.wohnen.bayern.de.

Medieninformation Regierung von Oberbayern

Rubriklistenbild: © picture alliance / Arno Burgi/dp

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