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Floriansjünger aus Waldkraiburg, Mühldorf und Neuötting auf großer Tour

Nach Facebook-Aufruf: Feuerwehren starten mit 120 Paletten Sachspenden in Richtung NRW

Die Freiwilligen Feuerwehren Waldkraiburg, Mühldorf und Neuötting machten sich am Mittwoch gegen 3 Uhr nachts auf die weite Reise nach Nordrhein-Westfalen. Mit im Gepäck sind 120 Paletten mit Sachspenden für die Betroffenen der Flut-Katastrophe.

Waldkraiburg/Mühldorf am Inn/Neuötting - Am Samstag (17. Juli) startete die Freiwillige Feuerwehr Waldkraiburg gemeinsam mit den Wehren aus Ebing, Pürten und St. Erasmus einen Spendenaufruf, bei dem Sachspenden für die Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe in Westdeutschland gesammelt wurden. Neben Hygieneartikeln standen außerdem haltbare Nahrungsmittel sowie Trinkwasser und Schlafsäcke beziehungsweise Decken ganz oben auf der Liste der dringend benötigten Artikel. Aber auch Taschenlampen oder Kinderspielzeug wurde gesammelt.

Freiwillige leisten in drei Tagen rund 800 Arbeitsstunden

Allein am Sonntag kamen bereits über 40 Paletten voll mit Hilfsgütern zusammen, wie die Waldkraiburger Wehr auf ihrer Facebook-Seite berichtet. Bis Dienstagabend wurden es letztlich insgesamt über 120 Paletten, welche gepackt und anschließend verladen wurden. In 800 Arbeitsstunden verteilt auf drei Tage und je 50 Helfer haben die Freiwilligen großartiges geleistet.

Polizei unterstützt Spendenaktion ebenfalls

Neben den zahlreichen Privatpersonen, die als Spender aktiv wurden, beteiligte sich auch die Waldkraiburger Polizei an der Spendenaktion. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd schreibt auf Facebook, dass die Kolleginnen und Kollegen der Dienststelle ebenfalls gesammelt und benötigte Artikel gekauft haben. Sogar während des Einkaufs hätten sich noch ein Kollege aus München und ein regionaler Händler an der Aktion beteiligt. „Es ist überwältigend, wie viele Menschen sich an der Spendensammlung beteiligt haben und wir sind sehr froh, dass auch wir einen Teil dazu beitragen konnten“, zeigen sich die Beamten zufrieden.

Um 3 Uhr morgens ging es los Richtung NRW

Am Mittwoch (21. Juli) war es dann endlich soweit: Um 3 Uhr morgens startete der Tross in Richtung Nordrhein-Westfalen. Neben den Waldkraiburgern sind auch zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mühldorf am Inn mit dabei, die mit einem Wechsellader-Fahrzeug die weite Reise auf sich genommen haben. „Wir helfen gerne, unbürokratisch und wenn es sein muss auch über die Grenzen unseres Freistaats hinaus“, schreibt die Mühldorfer Feuerwehr auf Facebook.

Auch die Feuerwehr Neuötting hilft bei der Auslieferung der Spenden tatkräftig mit. Der Gerätewagen Logistik, besetzt mit zwei Maschinisten, ist ebenfalls Teil des Konvois.

Abschließend bedankt sich die Waldkraiburger Feuerwehr bei allen Helfern für ihren „grenzenlosen Einsatz und Willen“ sowie bei den Spendern für die „extrem große Hilfs- und Spendenbereitschaft“. Außerdem wünscht sie den Fahrern eine „gute Fahrt und eine schnelle, unbeschadete Heimkehr“.

aic

Rubriklistenbild: © Freiwillige Feuerwehr Waldkraiburg

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