Auch SEK in Waldkraiburg im Einsatz

Messerstecher verletzt Mann (41) lebensgefährlich - und flüchtet

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Der Tatort wurde nach der brutalen Auseinandersetzung von der Polizei abgesperrt.
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Waldkraiburg - Große Aufregung herrschte am späten Samstagabend auf einem Parkplatz in der Daimlerstraße. Dort war es zu einer brutalen Auseinandersetzung gekommen, bei der ein 41-jähriger Waldkraiburger niedergestochen wurde.

UPDATE, 12.15 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Die Meldung im Wortlaut:

Am späten Samstagabend, 19. Oktober, gerieten zwei Männer in Waldkraiburg in Streit, in dessen Verlauf einer der beiden ein Messer zückte und seinen Kontrahenten damit erheblich verletzte. Noch in der Nacht wurden umfangreiche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet. Die Person, gegen die sich der Tatverdacht richtet, befindet sich noch auf der Flucht. 

Aus bislang nicht näher bekannten Gründen kam es am Samstagabend im Stadtgebiet von Waldkraiburg zu einem Streit zwischen zwei Männern. Hierbei soll einer der Männer ein Messer gezückt haben und damit auf den anderen losgegangen sein. Das 41-jährige Opfer wurde durch mehrere Stich- und Schnittverletzungen lebensgefährlich verletzt. Dank sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen und einer Notoperation befindet sich der Geschädigte mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung. Der Täter konnte sich vom Tatort entfernen. 

Noch in der Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes, die in weiterer Folge vom Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn geführte werden. Am Montag, 21. Oktober, finden noch Polizeieinsätze im Stadtgebiet statt, da die Ermittlungen der Kriminalpolizei auf Hochtouren laufen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

UPDATE, 10.30 Uhr - Waldkraiburger (41) schwer verletzt

Soeben wurde bestätigt, dass es sich bei dem Opfer um einen 41-jährigen Mann aus Waldkraiburg handelt. Der Mann wurde nach dem Angriff schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Zum mutmaßlichen Täter, der sich weiter auf der Flucht befindet, sind derzeit keine weiteren Informationen bekannt. 

Vermutet wird anscheinend, dass es zuvor einen Streit in einem Lokal gegeben hat, der sich dann nach draußen verlagert hat und dort schließlich blutig eskaliert ist. Offiziell bestätigt ist dies bislang jedoch noch nicht.

UPDATE, 10 Uhr - Tatort weiträumig abgesperrt

Neben zahlreichen Kräften der Polizei waren auch der Rettungsdienst und die Feuerwehr aus Waldkraiburg im Einsatz. Die Floriansjünger waren für die Ausleuchtung der Einsatzstelle zuständig. Nach der Auseinandersetzung wurde der Tatort abgesperrt und umfangreich auf Spuren untersucht. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Mühldorf geführt.

Polizeieinsatz an Parkplatz in Waldkraiburg

Die Erstmeldung:

Ersten Erkenntnissen vor Ort zufolge kam es am 19. Oktober gegen 23 Uhr zu dem Vorfall, der von Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, am Montagmorgen auf Anfrage von innsalzach24.de bestätigt wurde: "Bei der Auseinandersetzung wurde eine Person durch den Einsatz einer Stichwaffe schwer, aber zum Glück nicht lebensbedrohlich verletzt." Das Opfer wurde nach der Attacke in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nähere Angaben zur Identität von Täter und Opfer sowie zur genauen Beschaffenheit der Tatwaffe machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht. Auch das Motiv und in welcher Beziehung Opfer und Täter zueinander standen, blieb unklar. Allerdings soll es zu dem Fall eine Pressemitteilung geben.

Der Tatort liegt am Rande des Parkplatzes zwischen Staatsstraße 2091, Kreisverkehr und Daimlerstraße.

SEK am Montagmorgen im Einsatz

Der Täter flüchtete nach der Tat unerkannt und konnte bislang auch nicht festgenommen werden. In diesem Zusammenhang gab es am frühen Montagmorgen, 21. Oktober, einen weiteren Polizeieinsatz in Waldkraiburg, an dem auch Kräfte eines Sondereinsatzkommandos (SEK) beteiligt waren. Auch dies hat die Polizei inzwischen bestätigt. Der Verdächtige konnte bei dem Einsatz zwar nicht angetroffen werden, aber es gäbe laut Sonntag "sehr gute Ansatzpunkte", dass man dem mutmaßlichen Täter bald habhaft werden könnte, hieß es.

Die Polizei war in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Tatort liegt auf einem Parkplatz hinter einem örtlichen Kino-Betrieb, der direkt an die Staatsstraße 2091 beziehungsweise den dortigen Kreisverkehr angrenzt. Laut Angaben von vor Ort wird der Fall von der Polizei als "versuchtes Tötungsdelikt" behandelt.

mw

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