Versuchtes Tötungsdelikt in Waldkraiburg

Mann (37) verletzt zwei Frauen mit Messer - Haftbefehl erlassen

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Waldkraiburg - Zu einem Großeinsatz ist es in der Nacht zu Montag in Waldkraiburg gekommen. Zwei Frauen sind dabei verletzt worden.

Update, 17.30 Uhr - Haftbefehl erlassen

Durch den zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Mühldorf ist gegen den Beschuldigten Haftbefehl erlassen worden. Der 37-Jährige ist in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden. Darüber informiert das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd.

Update, 12.45 Uhr - Pressemeldung der Polizei

In der Nacht zum 31. Dezember wurden zwei Frauen - 42 und 23 Jahre alt - in einer Wohnung in Waldkraiburg durch einen 37-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt. Polizeistreifen aus Mühldorf nahmen den Täter später fest. Die beiden Opfer kamen in Krankenhäuser. Gegen den 37-Jährigen wurde Haftbefehl beantragt.

Um Mitternacht verständigte eine Frau den Polizeinotruf und teilte mit, dass soeben ein Mann zwei weitere Frauen mit einem Messer verletzt haben soll. Die beiden bulgarischen Staatsangehörigen konnten jedoch flüchten und den mutmaßlichen Täter benennen. Rasch konnte ermittelt werden, dass die Tat in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Waldkraiburg stattgefunden haben muss und der Tatverdächtige sich dort auch noch aufhalten dürfte. Es war zunächst unklar, ob sich noch weitere Personen in der Wohnung befinden würden.

Weil die Gefährlichkeit des Verdächtigen, einem 37-jährigen deutschen Staatsangehörigen, für die Einsatzkräfte nicht ausgeschlossen werden konnte und der Mann mit einem Messer bewaffnet war, wurden Spezialeinsatzkräfte (SEK) alarmiert. Der Höhere Beamte vom Dienst (HvD) begab sich ebenfalls sofort vor Ort. Aufgrund des noch unklaren Sachverhalts stand die Einsatzzentrale sowie der HvD auch mit der Leiterin der Abteilung Einsatz, Leitende Polizeidirektorin Schichl, und dem Polizeipräsidenten, Robert Kopp, in Kontakt. Noch vor Eintreffen des SEK konnte jedoch ein 23-Jähriger aus der Wohnung unverletzt befreit und der Tatverdächtige durch Beamte verschiedener Polizeiinspektionen widerstandslos festgenommen werden. Der 37-Jährige wurde anschließend der Kripo Mühldorf übergeben, welche mit den weiteren Ermittlungen betreut ist.

Die beiden weiblichen Opfer im Alter von 42 und 23 Jahren wurden bereits vor der Festnahme mit dem Hubschrauber beziehungsweise Rettungswagen in ein Krankenhaus und eine Spezialklinik gebracht. Beide erlitten durch den Messerangriff schwere Verletzungen, die 42-jährige Frau lebensgefährliche.

Bei der ersten Vernehmung durch Ermittler der Kriminalpolizei räumte der Mann ein, im Streit seine 42-jährige ehemalige Lebensgefährtin mit einem Messer angegriffen zu haben. Die zur Hilfe eilende 23-Jährige, welche sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Wohnung befand, wurde ebenfalls verletzt. Sowohl Polizeipräsident Kopp als auch Ltd. Polizeidirektorin Schichl ließen noch in der Nacht allen eingesetzten Polizeibeamten ihren ausdrücklichen Dank und ihre Anerkennung für das professionelle und engagierte Vorgehen bei dieser schwierigen Einsatzlage übermitteln.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte wegen versuchten Totschlags einen Haftbefehlsantrag. Der 37-jährige Tatverdächtige wird am Montagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd

Update, 10.50 Uhr - Frau außer Lebensgefahr

Zwei Frauen sind bei der Attacke in Waldkraiburg von einem 37-jährigen Deutschen verletzt worden und haben sich vor dem mutmaßlichen Täter flüchten können, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd erklärt. Die erste Frau, die mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden ist, ist mittlerweile außer Gefahr. Die zweite Frau ist leichter verletzt gewesen.

Der Tatverdächtige ist nach der Attacke auf seine ehemalige Lebensgefährtin in der Wohnung geblieben und konnte schließlich von der Polizei festgenommen werden. Da von dem Tatverdächtigen aufgrund der Waffe eine Gefahr ausgegangen ist - auch fr die Polizisten im Einsatz - ist das SEK hinzugerufen worden. Am Ende hat sich die Situation jedoch aufgelöst, bevor das SEK eingetroffen ist.

Weitere Informationen zu dem Vorfall sollen in einer Pressemeldung bekannt gegeben werden.

Vorbericht

Zu einem Vorfall ist es in der Nacht zum 31. Dezember in Waldkraiburg gekommen. Nach ersten Angaben von vor Ort ist dabei eine Person schwer verletzt worden, zwei weitere sollen ebenfalls verletzt sein. Ursache soll ein Messerangriff am Kalander durch eine verwirrt wirkende Person sein.

Warum der Mann die Kontrolle über sich verloren hat, ist derzeit unklar. Die Kripo ermittelt, wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd bestätigt. Ansonsten gibt es nur wenige offizielle Angaben zu dem Vorfall.

Mann verletzt Frau lebensbedrohlich in Waldkraiburg

Laut Informationen von vor Ort soll eine Frau mit einem Messer oder Dolch im Gesicht und am Arm derart schwer verletzt worden sein, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden musste. Der Täter konnte wohl zunächst über das Geländer im Treppenhaus flüchten, ist jedoch wenig später von Einsatzkräften der Polizei gestellt und verhaftet worden.

Die Kräfte des Sondereinsatzkommandos haben daraufhin die Wohnung durchsucht. Auch ein Diensthundeführer ist an der Verhaftung beteiligt gewesen.

Das BRK ist mit mehreren Rettungswagen sowie der Schnell-Einsatz-Gruppe Transport und einem Notarzt vor Ort gewesen. Die Freiwillige Feuerwehr Aschau am Inn ist alarmiert worden, um einen Hubschrauberlandeplatz am Kreisverkehr der MÜ25 auszuleuchten, mit dem die schwerst verletzte Frau abtransportiert worden ist.

ksl; fib/TE

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