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Stadtrat klagt im Umweltausschuss

Umweltverschmutzung durch Luftballon-Weitflug-Wettbewerb?

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Waldkraiburg - Teil von "Kunst und Kommerz auch in diesem Jahr wieder ist der  Luftballon-Weitflugwettbewerb. In der Sitzung des Bau-, Verkehr- und Umweltausschusses am Mittwoch mahnte nun Stadtrat Gerd Ruchlinski (SPD) die Umweltbelastung durch diese Veranstaltung an.

Auch dieses Jahr wieder findet "Kunst und Kommerz" in Waldkraiburg statt. Das bunte Programm startet am 8. Mai ab 14 Uhr auf den Plätzen und Straßen der Waldkraiburger Innenstadt, aber auch in den Läden und Lokalen.

Wie die Stadtverwaltung schreibt, wird wieder Teil des "Höhepunkt und Abschluss des Events" der Aufstieg der Luftballons zum Luftballon-Weitflugwettbewerb "in den sicherlich weiß-blauen Himmel über Waldkraiburg" sein.

Soll thematisiert werden

Doch nicht jeder hält dieses Veranstaltung für eine gute Idee. Es sei nun "nicht mehr zu stoppen", stellte Stadtrat Gerd Ruchlinski (SPD) am Mittwoch im Fragenteil des Umweltausschuss fest. Es sei aber sein Wunsch, "dass man in Zukunft so etwas mit dem Veranstalter bespricht." Daher solle dies bei den Planungen in Zukunft thematisiert werden.

Die Luftballons verschmutzten Wiesen und Wälder, nachdem sie losgeflogen seien, so Ruchlinski: "Die angehängten Karten beziehungsweise die dazu verwendeten Plastikbänder sind eine Herausforderung für Vögel, die können daran ersticken", mahnte er. "Könnte man nicht stattdessen zumindest besser verrottbare Bänder verwenden?" 

"Unfug"

Generell sei das ganze ein "Unfug", so Ruchlinski: "Wir regen uns über Plastiktüten im Supermarkt auf, jagen aber Ballons in die Luft, die dann überall herumliegen," so klagte er. Es gäbe andere, schöne Dinge, die man als Veranstaltung für Kinder anbieten könnte. "Irgendwas, bei dem nicht ein paar hundert Luftballons, die dann zu Sondermüll werden, quer über Wiesen und Wälder verteilt werden!" 

Aus dem Archiv: Kunst und Kommerz 2014

Kunst und Kommerz (1)

 © stl

Kunst und Kommerz (2)

 © stl

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