Vom 30. Juli bis 10. August

Kreisverkehr bei Niederndorf wegen Sanierung voll gesperrt

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Waldkraiburg - Schon seit längerem ist bekannt, dass sie anstehen wird. Nun kommt ab Ende Juli bis Anfang August die Sanierung und damit eine Vollsperrung des Kreisverkehrs bei Niederndorf. 

Das Staatliche Bauamt Rosenheim saniert den Kreisverkehr Niederndorf an der Staatstraße 2091 (St2091) und der Kreisstraße MÜ18 zwischen Waldkraiburg und Kraiburg am Inn. Dabei wird in der Kreisfahrbahn und in den Anschlussästen der schadhafte beziehungsweise stark verformte Fahrbahnbelag herausgefräst und durch neue Asphaltschichten ersetzt. Die erforderlichen Straßenbauarbeiten beginnen am Montag, den 30. Juli und müssen aufgrund von neuen Arbeitssicherheitsvorschriften unter Vollsperrung des Kreisverkehrs durchgeführt werden, so das Bauamt. Die Arbeiten werden von der Firma Strabag ausgeführt und dauern voraussichtlich bis 10. August

"Um die Bauarbeiten nicht zu behindern, bitten wir alle Verkehrsteilnehmer die Vollsperrung zu beachten und die mit entsprechenden Zielangaben ausgewiesenen Umleitungsstrecken zu benutzen", erklärte das Amt. Der Verkehr wird ab Kraiburg am Inn über die St2092 Richtung Mühldorf am Inn beziehungsweise ab St. Erasmus über die MÜ18 und die St2352 Richtung Waldkraiburg und weiter nach Mühldorf am Inn umgeleitet. Viele Kraiburger werden voraussichtlich statt der Umleitung von Kraiburg Richtung Unterreit über die Wasserburger Straße und dann über Jettenbach und Aschau fahren Das Amt bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Beeinträchtigungen. 

Vom November des vergangenen Jahres verschoben

Eigentlich war die Sanierung bereits für die letzte Novemberwoche im vergangenen Jahr geplant gewesen. Jedoch wurde diese dann im Oktober auf dieses Jahr verschoben. Gegenüber den Waldkraiburger Nachrichten begründete Christian Rehm, der Bereichsleiter Straßenbau im Staatlichen Bauamt, dies mit personellen Engpässen und damit, dass "ausschreibungsrelevante Themen bis Herbst 2017 nicht abschließend geklärt werden konnten". Zudem bestünden bei Bauarbeiten am Jahresende stets das Risiko von Einschränkungen und Unterbrechungen durch die Witterungsverhältnisse. 

Bereits als im vergangenen Jahr die Pläne erstmals bekannt wurden, sorgte dies für einigen Unmut und Wirbel. Auch im Vorfeld der nun stattfindenden Sperrung erreichten unsere Redaktion Zuschriften von Lesern, die ihren Unmut darüber kund taten."Sowas muss in meinen Augen sechs Wochen vorher beschildert sein" schrieb ein Leser aus Ensdorf, "Damit man auch, eventuell seinen Urlaub dafür planen kann und nicht Umwege fahren muss!"

hs/Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim

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