Am Stadteingang jetzt freie Fahrt

Kreisverkehr: "Alle Verkehrsteilnehmer sind Gewinner"

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Sowohl vom Föhrenwinkel kommend, als auch von Aschau und von St. Erasmus oder von der Stadt heraus ins Umland: Alle Richtungen sind möglich und seit der Eröffnung des Kreisverkehrs läuft es reibungslos.
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Waldkraiburg - Kaum wenige Stunden für den Verkehr freigegeben, zeigen sich die Verantwortlichen zufrieden über die verbesserte Sicherheitslage, die durch den Kreisverkehr am Stadteingang entstand.

1,3 Millionen Euro hat er gekostet, doch die Sicherheit sei dies Wert. Mühldorfs Landrat Georg Huber und Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch zeigten sich wie auch die weiteren Anwesenden Planer und Realisatoren sowie Stadträte überzeugt davon, dass dieser Kreisverkehr ein wichtiger Schritt in einen sicheren Verkehrsfluss sei.

Kreisverkehr am Stadteingang geht in Betrieb

Am Mittwochnachmittag eröffnete das Stadtoberhaupt mit dankenden Worten den Kreisverkehr, der die vielen Richtungen vor den Toren der Stadt verknüpft und die unfallträchtige Kreuzung deutlich entschärft. Die Stadt Waldkraiburg sowie der Freistaat und der Landkreis haben sich die Kosten für das Projekt geteilt, die Bauarbeiten sind soweit abgeschlossen, dass der Verkehr freie Fahrt hat.

Lediglich die Markierungen sowie die Grün- und Außenanlagen fehlen noch, um das Areal rund um den Kreisverkehr und mittendrin vollkommen zu machen. "Es ist ein sehr wichtiger Knotenpunkt, der leider durch viele Unfälle immer wieder Thema war, darum bin ich froh, dass wir hier den Kreisverkehr gemeinsam realisieren konnten", hieß es von Robert Pötzsch.

Es sei die richtige Entscheidung gewesen und man merke, wie reibungslos der Verkehr jetzt laufe, so der Rathauschef weiter.

Ebenso positiv gestimmt beäugte Landrat Georg Huber das entstandene Großprojekt, deren Umsetzung auch der Landkreis Mühldorf mit realisiert hat.

"Wir haben hier keinen Luxuskreisel gebaut, sondern einen Zweckmäßigen", betonte Robert Pötzsch während einer ersten Besichtigung bei laufendem Verkehr. Er danke allen Beteiligten für die Zusammenarbeit, so Pötzsch. Alle Verkehrsteilnehmer seien die Gewinner dieses Kreisverkehrs, der die Sicherheit der Fahrzeugfahrer, der Fußgänger und Radlfahrer nun besser betonen lasse.

Landrat Huber bemerkte, dass die baustellenbedingte Sperrung während der vergangenen Monate gezeigt habe, wie hoch frequentiert die Strecke und der Knotenpunkt seien und wie wichtig diese Fahrmöglichkeit in alle Richtungen benötigt werde. "Dass nun der Kreisverkehr eröffnet ist, tut der Region gut", so Huber.

Im Mai sollen auch die Grünflächen soweit fertig sein, dass eine Einweihung stattfinden kann, zu der auch interessierte Bürger geladen werden. Die Verkehrsteilnehmer können den Kreisverkehr ab sofort nutzen.

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