Antrag ist beim Landratsamt

Streit um verkaufsoffene Sonntage in Waldkraiburg geht weiter

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Waldkraiburg - Der Streit um die verkaufsoffenen Sonntage geht weiter. Bisher ist noch keine Stellungnahme vom Landratsamt erfolgt. Trotzdem sieht Bürgermeister Pötzsch schlechte Aussichten für das Anliegen.

Der Streit dreht sich um zwei Geschäfte im Gewerbegebiet die am 20. März, 8. Mai, 16. Oktober und 6. November dabei sein wollen, wenn die Einzelhändler in der Innenstadt ihre Türe öffnen. Die CSU- und SPD-Stadträten sind dafür, obwohl Bürgermeister Robert Pötzsch eindringlich daraufhin hinweist, dass dies die Rechtsaufsicht im Landratsamt auf den Plan rufen würde. 

Das Amt machte in einer Stellungnahme schon deutlich, eine solche Verordnung aufzuheben. Eine schriftliche Stellungnahme liege noch nicht vor, so berichten nun die Waldkraiburger Nachrichten. Das die Genehmigungsbehörde, die Satzung in dieser Form noch nicht akzeptiert habe, sei allerdings ein eindeutiges Signal, so Pötzsch gegenüber der Zeitung. 

Zwei Grundvoraussetzungen für eine Sonntagsöffnung müssen erfüllt sein: Der Markt und nicht die Ladenöffnung muss den öffentlichen Charakter des Tages prägen. Der verkaufsoffene Sonntag muss einen beträchtlichen Besucherstrom anziehen und die Ladenöffnung muss zudem auf das Umfeld beschränkt sein.

Wie die Waldkraiburger Nachrichten weiter schreiben, bleibt die BayWa mindestens am 20. März, dem ersten von vier geplanten verkaufsoffenen Sonntagen 2016, zu. Bei dem zweiten betroffenen Geschäft„Back to Bike“hoffe man noch, dass eine Öffnung an diesem Tag genehmigt wird. Der Fahrradhändler feiere an diesem Wochenende sein 20-jähriges Bestehen.

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hs

Rubriklistenbild: © dpa

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