Rock-Open-Air in Waldkraiburg vor Comeback?

JuPa: "Wenn der Lärmschutz es zulässt, kommt das 'Woodsmash' zurück!"

+
Das Jugendparlament würde die Organisation des "Woodsmash" wieder in die Hand nehmen - wenn es die Lärmschutzregelungen erlauben. 
  • schließen

Waldkraiburg - Das Rock-Open-Air "Woodsmash" oder eine vergleichbare Musikveranstaltung des Jugendparlaments kann wieder auf dem Festplatz stattfinden. Von Seiten der Stadt gab es bereits grünes Licht. Was dem Neuanfang aber einen Strich durch die Rechnung machen könnte, sind die Lärmschutz-Regelungen: 

"Woodsmash"-Eindrücke:

Die Veranstaltung, die auf städtischem Boden stattfände, müsse zwingend den Vorgaben der Baugenehmigung entsprechen, stellt Stadtkämmerer Rainer Hohenadler klar. Die Stadt Waldkraiburg verwaltet den Platz an der Adlergebirgsstraße und sei stets in Kontakt mit den Anwohnern bezüglich der Immissionsrichtlinien. Es gebe bereits feste wiederkehrende Veranstaltungen im Jahr wie das Volksfest, den Christbaumverkauf oder auch zwei Zirkusse, die regelmäßig auf dem Volksfestplatz campieren. "An insgesamt 18 Tagen im Jahr darf es lauter werden, davon nimmt allein das Volksfest bereits elf Tage ein. Das Rockfestival müsste also frühzeitig angemeldet werden, damit es heuer überhaupt noch stattfinden könnte." 

Rock-Open-Air zu laut für geltende Lärmschutz-Richtlinien? 

Zudem bleibt noch immer die offene Frage nach den Richtlinien für die Lautstärke. Musikveranstaltungen müssten sich laut Hohenadler nach dem erhöhten maximalen Immissionsrichtwert richten. "Dieser Richtwert liegt bei 70 Dezibel tagsüber außerhalb der Ruhezeiten, 65 Dezibel innerhalb der Ruhezeiten und 55 Dezibel nachts (von 22 bis 6 Uhr). Vor allem die Beschränkung am Abend könnte dem Rock-Open-Air Probleme bereiten", fürchtet Hohenadler. 

Die allgemeine Erwartung der Stadt sei, dass das Waldkraiburg Jugendparlament wieder als Veranstalter agieren würde. Marvin Maretschek, Vorsitzender des Jupa, erklärt gegenüber innsalzach24.de, er freue sich über ein Comeback des "Woodsmash": "Wenn die Möglichkeit besteht und die Immissionsrichtlinien es zulassen, werden wir das Festival natürlich wieder ausrichten. Die Hauptsache ist, das sich wieder was rührt in der Stadt!

Zur Organisation und zum etwaigen Zeitpunkt der Veranstaltung konnte sich Maretschek zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht äußern. "Wir müssen jetzt erstmal abwarten, ob wir wirklich grünes Licht bekommen."

mb

Zurück zur Übersicht: Waldkraiburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser