Keine Geschäfte aus dem Gewerbegebiet dabei

Verkaufsoffene Sonntage bleiben auf Innenstadt beschränkt

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Kaum übersehbar ist das große Transparent in der Teplitzer Straße, mit dem die Aktionsgemeinschaft Handel und Handwerk in Waldkraiburg bereits vor der Entscheidung des Stadtrates für den anstehenden verkaufsoffenen Sonntag am 20. März zu werben begann.
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Waldkraiburg - Am Dienstag war es soweit. Der Stadtrat beschäftigte sich auch mit der Regelung für verkaufsoffene Sonntage und der Frage, ob er seinen Beschluss aus dem Februar zurücknehmen würde.

Es ging um zwei Geschäfte im Gewerbegebiet die dabei sein wollten. Die CSU- und SPD-Stadträte waren dafür, sie einzubeziehen. Bürgermeister Robert Pötzsch dagegen wies eindringlich daraufhin, dass dies einen Konfrontationskurs mit dem Landratsamt bedeuten würde. Wäre nun das Votum dem prompt erfolgten Bescheid des Landratsamtes entgegengelaufen, wäre es nichts geworden mit dem Josefi-Sonntag.

Nach dem Beharren des Rates wäre es zu erwarten gewesen, dass die Befürworter nun zumindest noch einen gewissen Widerstand zeigen würden. Stattdessen wurde das Thema ziemlich flott abgefrühstückt. 

In der einzigen Wortmeldung betonte dann auch Susanne Engelmann (SPD) es sei ein „durchgekautes“ Thema. Sie betonte, es sei nicht um einen Akt des „mit dem Kopf durch die Wand“ gegangen. Stattdessen habe man ein Bewusstsein schaffen wollen, das die Regierung „nicht so mit Städten umgehen“ könne. 

Einerseits würde die Stärkung d. Innenstadt gefordert. Andererseits würden aber Ausnahmen für Megamärkte am Stadtrand gemacht, die dem Geschäftsleben der Innenstadt das Wasser abgriffen. Ein verkaufsoffener Sonntag dagegen würde „meterweise“ vorgeschrieben.

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