Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Waldkraiburger können sich bald auf ISEK-Ausstellung informieren

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Waldkraiburg - Nach gut zwei Jahren ist das ISEK nun abgeschlossen und die Ergebnisse werden in einer Ausstellung im Foyer des Rathauses der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Ausstellungseröffnung findet wie am Donnerstag, den 13. September statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich ab 18 Uhr die wichtigsten Ergebnisse des ISEKs anhand der Ausstellungsplakate erläutern zu lassen.  Auch danach in der Zeit vom 14. September bis zum 8. Oktober 2018 kann die Ausstellung im Foyer des Rathauses zu dessen allgemeinen Öffnungszeiten besucht werden,wobei das Bauamt für Rückfragen gerne zur Verfügung steht.

Projekt seit 2016

Die Stadt hatte im August 1993 die Satzung über das Sanierungsgebiet "Stadtkern Waldkraiburg" erlassen. Seitdem wurden im Stadtzentrum mehrere Maßnahmen mit Hilfe der Städtebauförderung umgesetzt. Zur Überprüfung der städtebaulichen Situation und zur Erarbeitung eines integrierten Gesamtkonzepts war die Stadt aufgefordert worden, ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) zu erarbeiten. Der Stadtrat beschloss deshalb Mitte März 2015, das ISEK durch zwei Planungsbüros durchführen zu lassen. Ende März 2016 präsentierten diese ihr Inhalte und Vorgehensweisen dem Stadtrat.

Ein erster Auszug aus der Ausstellung: Die Rahmenplanung für die Gesamtstadt.

Das ISEK wurde unter Begleitung des dafür eingerichteten Steuerkreises aus Vertretern des Stadtrats und lokaler Akteure erarbeitet. Darüber hinaus wurden die Bürgerinnen und Bürger in insgesamt drei Beteiligungsveranstaltungen im April 2016, Juli 2017 und Oktober 2017 intensiv in den ISEK-Prozess mit eingebunden. Die Beteiligungsformate, ein mobiler Stand und zwei Planungswerkstätten, wurden bewusst gewählt um zu gewährleisten, dass möglichst viele Bevölkerungsgruppen erreicht werden. 

Ein erster Auszug aus der Ausstellung: Die Rahmenplanung für das Stadtzentrum.

Im ISEK sind für die Gesamtstadt Waldkraiburg sowie für die Ortsteile die Stärken und Schwächen in einer querschnittsbezogenen Analyse aller relevanten Fachbereiche herausgearbeitet und darauf aufbauend die Ziele für die zukünftige Stadtentwicklung abgeleitet. Diese wurden durch das Planungsteam Mitte Februar 2017 im Stadtrat vorgestellt.

"Grüne Stadt" mit mehr Gastronomie?

Eine abschließende Präsentation der Ergebnisse fand schließlich in der Stadtratssitzung Mitte Mai statt. Dabei wurden, unter anderem, auch Ideen für eine neue Identität für Waldkraiburg als "grüne Stadt" mit mehr Gastronomie vorgestellt. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, das Verfahren zur Festlegung des Stadtumbaugebiets das im ISEK herausgearbeitet wurde, einzuleiten. Dazu wurden zunächst die Betroffenen sowie die Träger öffentlicher Belange informiert.

"Im Osten können wir nicht wachsen wegen des Bannwalds, im Westen nicht, weil Aschau es nicht will, im Süden nicht wegen des Inntals und im Norden nicht wegen des Wasserschutzgebiets", fasste Stadtrat Ulli Maier auf der Sitzung im Juli dann die Rückmeldung zusammen. Bauamtsleiter Carsten Schwunk gab sich wenig überrascht, die Stellungnahmen seien so zu erwarten gewesen. Die Stadt bleibe dennoch beim ISEK, auch wenn es ein schwieriger Weg werden würde. 

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