Waldkraiburgerin schlug Alarm

Hund droht in verschlossenem Auto zu kollabieren - Polizei schlägt Scheibe ein

Waldkraiburg - Zum Glück alarmierte eine aufmerksame Waldkraiburger am Sonntag die Polizei, als sie sah, dass ein Hund in einem komplett verschlossenen Auto saß. Die Polizei konnte das Tier retten.

Die Pressemeldung im Wortlaut: Am Sonntag (26. Mai) teilte eine aufmerksame Waldkraiburgerin der hiesigen Dienststelle gegen 14 Uhr mit, dass sich in einem geparkten Auto bereits seit einiger Zeit ein Hund befindet. 

Bei dem in der Aussiger Straße abgestellte Fahrzeug waren alle Fensterscheiben komplett verschlossen und es befand sich zu diesem Zeitpunkt zudem direkt in der Sonne. Als die Streifenbesatzung eintraf, zeigte der Hund bereits ersichtliche Anzeichen eines drohenden Hitzeschlags. Sämtliche Versuche von Seiten der Polizei, die Halterin des Autos ausfindig zu machen oder anderweitig informieren zu können, schlugen fehl. 

Da der Hund gegen 15 Uhr dann nur noch flach hechelte und auf der Seite lag, blieb den Einsatzkräften keine andere Wahl mehr und sie schlugen die linke hintere Seitenscheibe des Autos ein, um das Tier zu retten. Gegen die Hundehalterin wird nun wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. 

Die Polizei Waldkraiburg möchte in diesem Zusammenhang alle Hundehalter darauf hinweisen, dass sich die Innentemperatur eines Autos bereits bei lediglich 20 Grad Außentemperatur nach nur 60 Minuten auf 46 Grad erhitzt. Diese Temperatur kann ein Hund nicht mehr kompensieren und ihm droht ein qualvoller Hitzetod.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Waldkraiburg

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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