Im Kreistag diskutiert

Waldkraiburger Gymnasium wird saniert - mit Widerstand

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Die Pläne für die Sanierung.
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Waldkraiburg - Der Kreistag sprach sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich mit 35 zu 16 Stimmen für den Vorentwurf für die Generalsanierung und Erweiterung des Waldkraiburger Gymnasiums. Die Maßnahme wird den Landkreis 22 Millionen Euro kosten. Widerstand gab es von der UWG.

Der Kreistag hatte bereits auf seiner Sitzung im März den vorgezogenen Beginn der Generalsanierung und Erweiterung des Gymnasiums beschlossen. Der Altbau des Waldkraiburger Gymnasiums stammt aus dem Jahr 1978 und bedarf einer grundlegenden Sanierung. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem beauftragten Planungsbüro hat die Kreisverwaltung inzwischen auf Basis des bedarfsgerechten Raumprogrammes die Grundlagenermittlung und Vorplanung für das Gesamtporjekt umgesetzt. Diese dienen nun als Basis für ein europaweites Vergabeverfahren. Die Generalsanierung des Gymnasiums mit der notwendigen Flächenerweiterung inklusive Bereichen für Ganztagsbetreuung und Mensabetrieb erfolgt voraussichtlich in drei Bauabschnitten. Die Erweiterung erfolgt auf der Fläche der abzubrechenden sanierungsbedürftigen Einfachsporthalle, des Hausmeisterhauses und des Behelfsbaus zwischen Gymnasium und Realschule. Die Sanierung erfolgt in der Umsetzung ohne Ausweichflächen für die Beschulung und wird im laufenden Schulbetrieb durchgeführt.

UWG gegen Maßnahme

Heftigen Widerspruch gab aus der UWG gegen die Maßnahme. Deren Fraktionsvorsitzender Peter Huber plädierte für eine Verschiebung der Maßnahme. Er verwies darauf, dass die Maßnahme eigentlich noch gar nicht vorgesehen war, sondern  vorgezogen wurde und aus den für den Neubau des Gymnasium Gars nicht verwendeten Mitteln finanziert werden soll. Auch in früheren Zeiten sei das Gymnasium mit weitaus größeren Schülerzahlen in den bestehenden Räumlichkeiten ausgekommen, für die Zukunft sei dagegen jedoch eher ein Rückgang zu erwarten.  Demgegenüber stünden jedoch die bereits massiven vorgesehenen Investitionen des Landkreises in Höhe von 30,5 Millionen Euro. Auch Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch schloss sich dem an.

Dagegen seitens der CSU und SPD gab es große Zustimmung für die Sanierungsmaßnahme. Sie betonten, die Sanierung sichere die Zukunftsfähigkeit der Schule und sei daher auch für die Stadt selbst wichtig. Auch Landrat Georg Huber betonte, dass der Landkreis alle beschlossenen Maßnahmen durchführen könne.

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