Dialog zwischen den Religionen im Landkreis

Glaube hat nichts mit Terrorismus zu tun

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Haben sich die Förderung des interreligiösen Dialogs auf die Fahne geschrieben: Karl-Heinz Schmitt, Adil Fatheddine, Rainer Forster, Liane Laschtuvka-Reyes und Susanne Burghardt (v.l.n.r.).

Waldkraiburg - "Wenn eine gute Idee pervertiert, also missbraucht wird, kann man nicht mehr von Religion sprechen. Das sind dann kaputte Ideen. Das ist dann eine Ideologie". Das erklärte Dr. Franz Gasteiger, Pfarrer der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB).

Diese Aussage machte er bei der diesjährigen Bründlwallfahrt, die unter dem Motto stand "Kriegerische Ideologien und die christliche Friedensbotschaft". Mit einer Dokumentation über die zwölf großen Weltreligionen ging die KAB jetzt auf die Suche nach dem wahren Kern, das was die Menschen mit Gott und ihrem Herzen verbindet. Die Botschaft, die allen Glaubensrichtungen innewohnt, vermittelt immer dasselbe Ideal: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Tue deinem Nächsten nichts an, was du nicht von ihm erleiden willst". Im November zeigte die KAB in mehreren Kinos - darunter im Cinewood - diesen Film, der den interreligiösen Dialog stärken soll.

Seit fast drei Jahren ruft die KAB gemeinsam mit dem Kreiskatholikenrat zum interreligiösen Dialog auf, damit die Religionen im 21. Jahrhundert Teil der Lösung und nicht Teil der Probleme, Terror und Kriege werden. Das nächste gemeinsame Friedensgebet findet am 19. Dezember um 19 Uhr vor der Frauenkirche in Mühldorf statt. Alle Friedensbewegten sind herzlich eingeladen!

Pressemitteilung Katholische Arbeitnehmer-Bewegung e.V.

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