Fleischbranche erhält Mindestlohn

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Waldkraiburg - Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass das fleischverarbeitende Gewerbe in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufgenommen wird:

Durch diese Änderung greift der im Januar 2014 vereinbarte bundeseinheitliche Tarifvertrag, der einen Mindestlohn für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in dieser Branche vorschreibt, für die gesamte Fleischindustrie. Zum 1. Juli 2014 erhalten nun alle Beschäftigten in den Schlachthöfen einen Mindestlohn von 7,75 Euro.

Gerade nach den Vorkommnissen im Schlachthof Waldkraiburg im Sommer des letzten Jahres ist dies ein wichtiges Zeichen an alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. „Diese gesetzliche Regelung hat selbstverständlich auch Auswirkung auf die ausländischen Arbeitnehmer, die in der Branche beschäftigt sind.“ sagte der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer nach der Verabschiedung durch den Deutschen Bundestag.

Im Schlachthof Waldkraiburg wurden rumänische Beschäftigte über Werkverträge eingestellt und weit unter den sonst üblichen Löhnen bezahlt. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort, ist das politische Ziel der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag.“ führt Mayer weiter fort. Nach verschiedenen Steigerungsstufen soll der Mindestlohn ab 1. Dezember 2016 bei 8,75 Euro liegen. Diese Regelung gilt auch für Beschäftigte in nicht tarifgebundenen Unternehmen.

Pressemitteilung Bürgerbüro MdL Stephan Mayer

Rubriklistenbild: © dpa

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