Geschliffen, graviert und bemalt

Emil Rimpler und die Nordböhmische Glastradition

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Waldkraiburg - Die Ausstellung im Glasmuseum Waldkraiburg im Haus der Kultur (Dauer: 12. Juni bis 29. Juli) widmet sich der berühmten Glasfirma Rimpler und der Geschichte von Emil Rimpler, der sich schon früh seinen Traum von einer eigenen böhmischen Glaswerkstatt erfüllte.

1936 in Morgentau, in der Nähe der berühmten Glasstadt Haida, dem heutigen Nový Bor gegründet, stand seine junge Firma ganz in der Nordböhmischen Glastradition. Nach dem Krieg baute Emil Rimpler mit seiner Frau Maria das Unternehmen in Zwiesel erfolgreich wieder auf. Dabei war es für ihn ein besonderes Anliegen, das nordböhmische Handwerk der Glasveredlung auch in seiner neuen bayerischen Heimat zu pflegen und ihm zu einer erneuten Blüte zu verhelfen. Mit seinen kunsthandwerklich herausragenden Produkten gehörte er in der Region und weit darüber hinaus für viele Jahrzehnte zur wichtigsten Anlaufstelle für Glaskenner und Glasliebhaber.

Die Ausstellung nähert sich dem Lebenswerk von Emil Rimpler anhand zahlreicher, ausgewählter Gläser aus den 1930er Jahren bis zu seiner letzten Kollektion im Jahr 1996. Fotografien, Dokumente und Texte runden die Ausstellung ab, die in enger Zusammenarbeit mit seiner Tochter Anne- Marie Rimpler entstand. Ergänzt wird die Ausstellung aus dem eigenen Bestand des Waldkraiburger Glasmuseums, das noch manches schöne Stück im Depot parat hält. www.museum-waldkraiburg.de 

Öffnungszeiten: Di-Fr 12-17 Uhr, Sa/So 14-17 Uhr, feiertags geschlossen!

Pressemitteilung des Stadtmuseums Waldkraiburg

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