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Dokumentarfilm über Holocaust-Überlebende

Traurig und doch von Fröhlichkeit geprägt: Filmvorführung von „Das Zelig“ in Waldkraiburg

Holocaust-Überlebende Helga Verleger besucht regelmäßig das Café Zelig
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Die Holocaust-Überlebende Helga Verleger besucht regelmäßig das Café Zelig, um das es in dem Dokumentarfilm von Tanja Cummings geht.

Waldkraiburg - Am 17. Oktober wird in Waldkraiburg der Dokumentarfilm „Das Zelig“ gezeigt. Darin werden Holocaust-Überlebende begleitet, die sich auch heute noch im Café Zelig in München treffen.

Die Meldung im Wortlaut

Gemeinsam mit dem Geschichtszentrum und Museum Mühldorf a. Inn zeigt der Verein „Für das Erinnern – KZ-Gedenkstätte Mühldorfer Hart“ am 17. Oktober um 11 Uhr im Kino Cinewood in Waldkraiburg den Dokumentarfilm „Das Zelig“. Anschließend hat das Publikum die Möglichkeit, mit der Regisseurin Tanja Cummings und Protagonisten des Films ins Gespräch zu kommen.

Im Café Zelig in München treffen sich jede Woche letzte, aus allen Teilen Europas stammende und meist hochbetagte Holocaust-Überlebende aus dem Münchner Raum, aber auch deren Kinder zum gemeinsamen Miteinander. Viele tragen eine traurige, dramatische, oft traumatische Familiengeschichte in sich. Doch das Café Zelig ist kein bedrückender Ort. Er ist lebendig und nicht selten von Fröhlichkeit geprägt. 

„Das Zelig“ trotz allem kein schwerer Film

Das Wort „Zelig“ geht auf das jiddische Wort für „gesegnet“ zurück, spielt aber auch auf Gefühle von Heimat, Zugehörigkeit und Leichtigkeit an. Im Café Zelig wird viel gelacht, gefeiert, politisch gestritten und auch getrauert. Der Film nähert sich seinen Protagonisten auf sensible Weise und lässt erahnen, wie schwer es für die Überlebenden war, wieder ins Leben zu finden – in Deutschland, im Land der Täter, in dem sie dennoch Wurzeln schlugen. Man begegnet ihnen in ihrem privaten Umfeld und begleitet einige auf eine Reise in die Vergangenheit, an ihre Geburtsorte in Polen. Es ist eine Reise voll schmerzhafter, von Verlust und Gewalt gezeichneter Erinnerungen. Trotzdem ist „Das Zelig“ kein „schwerer“ Film. Dafür sorgen die Porträtierten mit ihrer Lebenskraft, ihrem Humor und ihrer Schlagfertigkeit.

Neben München, Passau, Dachau, Bamberg, Straubing und Burghausen macht die Regisseurin und die Protagonisten mit ihrem Dokumentarfilm auch Station in Waldkraiburg. Für Schülerinnen und Schüler des Landkreises ist die Vorführung kostenlos, für Erwachsene kostet der Eintritt 5 Euro. Tickets sind unter www.cinewood.de erhältlich. Weitere Informationen zum Film sind unter www.daszelig-film.de zu finden. Die aktuellen Corona-Regelungen des Kinos Waldkraiburg sind zu beachten. 

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf

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