Für Bebauungsplan "Weißer Hirsch"

Verkehr im Bereich Schulzentrum-Süd wird erneut gezählt

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Waldkraiburg - Am Dienstag wird es kurzfristig noch einmal eine Verkehrszählung mit Videokameras im Bereich der Franz-Liszt-Straße, der Kraiburger Straße und der Mozartstraße geben.

Zur Aufstellung für den Bebauungsplan des Geländes Weißer Hirsch wurde die Stadtbau Waldkraiburg GmbH beauftragt, das Projektmanagement für die Erstellung eines Bebauungsplans und Baurechtsschaffung zu erbringen. In diesem Zusammenhang muss für das Gebiet ein verkehrstechnisches Gutachten erstellt werden. Die Basis dafür sind Verkehrszählungen, die werktags über einen Zeitraum von 24 Stunden durchzuführen sind.

Kameras erfüllen Datenschutz-Auflagen

Hierfür werden an den relevanten Verkehrskreuzungen und Einmündungen spezielle Videokameras installiert, die die Verkehrsflüsse dokumentieren. Diese Art der Aufnahme von Verkehrsflüssen ist mittlerweile geübte Praxis und Stand der Technik. Selbstverständlich erfüllen die Videokameras laut der Stadtverwaltung sämtliche Auflagen des Datenschutzes, sodass die Persönlichkeitsrechte der Bürgerinnen und Bürger hiervon nicht beeinträchtigt werden. Auf den Aufnahmen sind weder die Gesichter, noch die Kfz Kennzeichen erkennbar. Ziel der Aufnahme ist es, zu messen, welche Art von Fahrzeug, ob Auto, Lkw, Bus, Fahrrad oder Motorrad zu welcher Uhrzeit eine Kreuzung passiert. Andere Informationen werden weder erfasst noch ausgewertet. 

Das beauftragte Büro für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik hat die Stadtverwaltung darüber informiert, dass die notwendigen Zählungen am Dienstag erneut durchgeführt werden müssen, da bei der ersten Zählung eine Kamera ausgefallen war. 

Früheres Gelände des "Weißen Hirschen"

Auf dem Gelände am Ritter-von-Gluck-Weg befand sich früher das Gasthaus "Weißer Hirsch", in dessen Keller einst auch Peter Maffay geprobt hat. Seit einem Großbrand im Jahr 2010 liegt das Grundstück brach. 2016 gab es Pläne der Post, dort einen Zustellstützpunkt einzurichten. Diese zerschlugen sich jedoch wegen der hohen Kosten für eine Erschließung über die Staatsstraße 2352. 

Im September vergangenen Jahres beantragte der Grundstückseigentümer dann ein Bauprojekt bei dem insgesamt 60 Wohnungen entstehen sollen. Dafür muss der Bebauungsplan für die Fläche von einem Sondergebiet "Bildungseinrichtungen" zu einem Wohngebiet umgewidmet werden. Die Entscheidung war damals im Bauausschuss nicht unumstritten gewesen, wie die Waldkraiburger Nachrichten damals berichteten. Jedoch sprach sich die Mehrheit des Ausschusses für die Änderung aus.

Pressemitteilung Stadtverwaltung Waldkraiburg/hs

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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