*Neu: Fotos Situation unter Kontrolle

Lösungsmittel-Austritt in Pumpenfabrik

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Waldkraiburg - Zu einem Chemieunfall ist bei einem großen Betrieb am Mittwochmorgen gekommen. Mittlerweile ist die Lage unter Kontrolle. Ein Mitarbeiter, der die Leckage bemerkt hatte und helfen wollte, wurde wegen Übelkeit sofort ins Krankenhaus gebracht.

UPDATE, 10.50 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Am Vormittag kam es in einem Gewerbebetrieb im Industriegebiet von Waldkraiburg zu einem Störfall in einer technischen Anlage, bei der eine Person durch austretende Dämpfe leichte Reizungen der Atemwege erlitt und zur Untersuchung vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht wurde. Weitere Personen wurden nicht verletzt, für Personen außerhalb der betroffenen Halle und die Umwelt bestand nach derzeitigem Kenntnisstand keine Gefahr.

Durch einen technischen Defekt in einer Reinigungs- und Entfettungsanlage waren mehrere Liter eines Lösungsmittels ausgelaufen. Daraufhin wurde die Halle sofort geräumt und die Feuerwehr alarmiert, da es sich bei dem Mittel um ein ätzendes und brennbares Produkt handelt.

Vor Ort waren die Feuerwehren von Waldkraiburg, Pürten, St. Erasmus, Mühldorf, Mößling, Kraiburg sowie die Werksfeuerwehr Gendorf und der Katastrophenschutz des Landratsamtes Mühldorf. Von der Feuerwehr wurde die Halle ausgeblasen und das restliche, noch in der Kammer befindliche Lösungsmittel abgepumpt. Zudem waren einige Kranken- und Rettungswägen vor Ort.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Waldkraiburg

UPDATE, 10.10 Uhr: Leckage unter Kontrolle

Wie eine Sprecherin des Unternehmes mitteilte, ist in einer Teile-Entfettungsanlage der Elastomer-Halle heute Morgen, gegen 8 Uhr aus unbekannter Ursache modifizierter Alkohol ausgetreten. Die Flüssigkeit ist nicht gesundheitsschädlich. Durch eine Auffangwanne der Anlage ist ein Eintreten der Flüssigkeit ins Erdreich unmöglich. Weitere Schäden sind daher ausgeschlossen.

Ein Mitarbeiter, der die Leckage bemerkt hatte und helfen wollte, wurde wegen Übelkeit sofort ins Krankenhaus gebracht. Weitere Gefahren könnten ausgeschlossen werden, da die Flüssigkeit nicht gesundheitsschädlich ist und durch die Auffangwanne auch nicht ins Erdreich eintreten kann. Die Feuerwehr pumpt die ausgetretene Flüssigkeit bereits aus der Auffangwanne ab und saugt die Luft aus der Halle ab. Die Arbeiten in der Halle könne in Kürze gefahrlos wieder aufgenommen werden.

Chemieunfall in Waldkraiburg

UPDATE, 9.35 Uhr: Feuerwehrfahrzeug in Unfall verwickelt

Ein Feuerwehrfahrzeug, welches auf dem Weg zu dem Chemieunfall war, soll in einen Unfall in Heldenstein verwickelt worden sein. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Es soll jedoch nur zu Sachschaden gekommen sein.

Rettungskräfte sind vor Ort, die Polizei ermittelt noch den genauen Ablauf der Ereignisse. Der Verkehr wird derzeit einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

UPDATE, 9.15 Uhr: Kühlmittel ausgelaufen

Laut Informationen von vor Ort dauert der Einsatz noch an. Ein Kühlmittel soll ausgelaufen sein. Auf dem Gelände der Pumpenfabrik war es bereits Ende November 2015 zu einem Chemikalien-Austritt gekommen. Eine Maschine hatte leck geschlagen. Das Lösungsmittel wurde aber in einer Auffangwanne beziehungsweise Spezialbehältern gesichert und somit bestand für die Umwelt keinerlei Gefahr. Ebenfalls wurde kein Personen- oder Gebäudeschaden von der Firma angegeben.

Erstmeldung, 8.50 Uhr

Über die Unfallursache oder um welche Chemikalie es sich handelt ist noch nichts bekannt. Die Feuerwehr ist vor Ort. Nach ersten Informationen bestand keine Gefährdung für die Bevölkerung.

+++ Weitere Informationen folgen +++

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