Bürgermeisterkandidat Robert Pötzsch (UWG)

"Langfristiges Konzept zum Wohle der Stadt"

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Wer kann den Wähler von sich überzeugen? Robert Pötsch (UWG) ist einer von drei Kandidaten für das Amt des Ersten Bürgermeisters der Stadt Waldkraiburg.

Waldkraiburg - "Gemeinsam mit Stadtrat und Verwaltung das Beste für die Bürger der Stadt erreichen": Robert Pötzsch (UWG) bewirbt sich um das Amt des Ersten Bürgermeisters.

In Waldkraiburg geht heuer eine Ära zu Ende. Der langjährige Bürgermeister der Stadt Siegfried Klika (CSU) steht nicht mehr zur Wahl, drei Kandidaten bewerben sich um seine Nachfolge: Richard Fischer (SPD), Harald Jungbauer (CSU) und Robert Pötzsch (UWG). Lesen Sie hier, welche politischen Schwerpunkte Robert Pötzsch im Falle eines Wahlsiegs setzen möchte.

Welche politischen Schwerpunkte möchten Sie in den nächsten sechs Jahren setzten?

Der Bürgermeister ist von den Bürgern für die Bürger gewählt. Ich stehe für eine offene, informative und transparente Politik. Ich möchte mit allen Vertretern im Stadtrat, egal von welcher Partei oder Gemeinschaft, das bestmöglichste für die Bewohner Waldkraiburgs erreichen. Alte und eingefahrene Strukturen blockieren derzeit demokratische Entscheidungsfindungen und verhindern, dass sich ein Großteil der Bürger mit ihrer Stadt identifiziert. Ergänzend werde ich mich ebenfalls um eine ausgewogene Kreispolitik bemühen, die dem wirtschaftlichen und bevölkerungsmäßigen Status unserer Stadt entspricht.

Welche wirtschaftliche Entwicklung wünschen Sie sich für die Stadt und wie wollen Sie diese unterstützen?

Waldkraiburg braucht ein Ziel. Wo stehen wir 2030? Leben, Familie, Arbeit, Wachstum und Wohlstand muss für Jeden möglich sein. Ein gesundes wirtschaftliches Wachstum in Industrie, Handwerk und Handel stärkt unseren Standort und sichert unseren Wohlstand. Ich werde die Rahmenbedingungen schaffen, damit dies ohne große Hindernisse möglich ist. Die Finanzkraft der Stadt muss auf einem gesunden, sicheren Fundament stehen, um wirtschaftlichen Schwankungen stabil begegnen zu können (hier haben wir keine ausreichende Liquidität). Ich werde einen mittelfristigen Finanzplan erstellen, damit vernünftige, zukunftsweisende Investitionen möglich sind und mögliche schlechtere Jahre leichter zu kompensieren sind (s. Bsp. Haushalt 2012). Ich möchte ein Leitbild erarbeiten, mit dem sich jeder Einwohner identifizieren kann.

Wie möchten Sie sich für eine bessere Verkehrsanbindung in der Region einsetzen?

Indem wir nach einer entsprechenden Bedarfsanalyse mit den zuständigen Behörden und Ämtern und ebenfalls den Nachbarkommunen einen ÖPNV-Plan erstellen, bei dem möglichst viele Wünsche berücksichtigt werden. Die A94 muss schnellstmöglich mit einer finanzierbaren Lösung fertiggestellt werden.

Welche Bildungsangebote braucht die Region?

Wir haben in unserer Region ein sehr gutes Netz an allen Schulsystemen. Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien sind in ausreichender Zahl vorhanden. Wir müssen diese Standorte sichern, festigen und stärken. Einen Hochschulstandort Mühldorf um jeden Preis lehne ich kategorisch ab. Der FOS/BOS-Außenstandort Mühldorf sollte weiter ausgebaut werden. Bei der beruflichen Bildung, die neben unseren zwei Berufsschulen in Mühldorf vor allem über unsere Betriebe stattfindet, haben wir in Waldkraiburg die Möglichkeit noch enger mit Peters zusammen zu arbeiten. Die VHS, vertreten in allen großen Städten des Landkreises runden das Bildungsangebot ab. Hier haben wir vor allem in Waldkraiburg eine sehr gute Struktur geschaffen, die es gilt zu halten.

Wie kann es in der Stadt langfristig bezahlbaren Wohnraum geben?

Wir brauchen einen aktuellen Flächennutzungsplan, um festzulegen, was ist im Stadtgebiet Waldkraiburg möglich. Das ist der Grundstock um zum Beispiel Bebauungspläne schnell, unbürokratisch zu erstellen, damit Investoren die Chance sehen hier kostengünstig, wirtschaftlich zu investieren. Wir müssen vor allem erst im Kern die Brachflächen, Baulücken und Leerstände vernünftig verdichten. Mehrgeschosshäuser müssen wir zulassen um wirtschaftlich bauen zu können.

Welche politischen Projekte liegen Ihnen besonders am Herzen?

Ich werde alle Bürger stärker in die Entscheidungsprozesse einbinden. Regelmäßig und aktiv! Die Innenstadtthemen wie zum Beispiel Leerstände oder Fachgeschäfte haben höchste Priorität (weil 20 Jahre geschlafen wurde). Wir müssen die Bürgerfreundlichkeit gegenüber den Älteren verbessern und die Jugend muss/soll wieder stolz auf ihre Stadt sein und sich darin wohlfühlen.

Welchen Politikstil möchten Sie im Rathaus prägen?

Einen kooperativen, ergebnisorientierten, zielorientierten, Politikstil. Ich werde als Vorbild vorangehe und die Mitarbeiter entsprechend ihren Qualifikationen fordern und fördern. Wir sind für unsere Bürger da: Freundlich, verbindlich, kompetent und schnell!

Was ist an der Stadtentwicklung der letzten Jahre positiv?

Die Bedeutung der Industrie und des Handwerks als "der Geldmotor" wird langsam wieder erkannt. Die Geothermie ist, auch wenn Sie aktuell schlecht vermarktet wird, ist erfolgversprechend. Wir haben eine große Zahl an Sport- und Freizeitstätten, welche auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht geschlossen wurden. Die Auslagerung der städtischen Gesellschaften schafft mehr Transparenz und Klarheit.

Was hätte man in den letzten Jahren besser machen können?

Es fehlte der Weitblick (s. Industriegebiet, Innenstadtverödung), die Zukunftsentwicklung (wo wollen wir denn hin, was müssen wir dafür tun), das betriebswirtschaftliche Denken und Handeln (der Gas-Deal hätte nach! der erfolgreichen Umsetzung der Geothermie angepackt werden müssen. Die Kostensituation ist hier völlig intransparent!!) Es hätte auch in vielen Dingen mehr auf die Stimme des Bürgers gehört werden müssen. Ganz einfach gesagt, die Kommunikation mit dem Bürger hat gefehlt.

Warum sollten die Wähler gerade Ihnen das Vertrauen geben?

Ich bin ehrlich, zielstrebig und direkt. Ich kann zuhören, Ideen umsetzen und mit anpacken. Menschen motivieren und für eine Sache gewinnen. Weil ich die beruflichen, als Bäckermeister und Betriebswirt, sowie ehrenamtlichen Qualifikationen als Vorstand der Bergwacht, der UWG oder des Elternbeirats der Realschule mitbringe. Ich biete den Bürgern ein langfristiges Konzept zum Wohle der Stadt Waldkraiburg. Hinter mir steht eine starke Mannschaft aus guten Beratern in fast allen wichtigen Fachthemen. Ich respektiere meine politischen Gegner und andere Meinungen. Ich habe in meinem Leben gelernt, selber mit anzupacken und mit gutem Beispiel voran zu gehen. Ich werde Waldkraiburg Schritt für Schritt zu dem entwickeln, mit dem wir seit Jahren erfolglos an unseren Toren werben: von der Bunkerstadt zur Erlebnisstadt. Ich freue mich darauf, mit allen Vertretern im Stadtrat, einer engagierten Verwaltung, einer starken UWG an der Seite das Beste für die Bürgerinnen und Bürgern von Waldkraiburg zu erreichen.

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