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Bürgermeister Pötzsch begeistert

Zahlreiche Ideen und Visionen bei erstem Jugendforum in Waldkraiburg

Moderatorin Karola Kellner moderiert die abschließende Diskussionsrunde, an der neben den Schülerinnen und Schüler auch Vertreter aus der Politik teilnahmen.
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Moderatorin Karola Kellner moderiert die abschließende Diskussionsrunde, an der neben den Schülerinnen und Schüler auch Vertreter aus der Politik teilnahmen.

Wie sehen Jugendliche Waldkraiburg? Was fehlt ihnen? Welche Wünsche und Ideen haben sie? Die Köpfe der Waldkraiburger Jugend stecken voller Ideen und Visionen. Ein riesen Potential und eine wichtige Stimme, die bisher zu wenig gehört wurde.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Waldkraiburg – Das fanden auch Erster Bürgermeister Robert Pötzsch und Jugendreferent Christoph Arz und so lud die Stadt am Mittwoch (27. April) zum ersten Jugendforum ein. „Wir Erwachsenen können nicht über das Angebot für Jugendliche in unserer Stadt entscheiden, ohne von euch zu hören, was euch wichtig ist und was ihr braucht“, sagte Bürgermeister Robert Pötzsch in seiner Begrüßung und fügte hinzu: „Umso mehr freut es mich, dass heute so viele von euch gekommen sind, um sich einzubringen.“ 

Politische Jugendbeteiligung ist wichtig. Noch wichtiger wird sie jedoch in diesen durch die Pandemie beeinflussten Zeiten. Um jungen Menschen demokratische Grundprinzipien nahe zu bringen, kommunales Engagement zu fördern und ihre Ideen zu hören und umzusetzen, fand die Veranstaltung zur jugendpolitischen Bildung unter der Federführung von Laila Müller (Verwaltung) und Christoph Arz (Jugendreferent, Vertretung Politik) im Haus der Kultur statt. 

35 Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren haben die Chance genutzt, um ihre Ideen für die Stadt zu diskutieren, auszuarbeiten und den politischen Vertretern zu präsentieren. Moderiert von Karola Kellner sammelten die Jugendlichen zunächst Ideen zu den Themen Jobs, Schule, Öffentlicher Nahverkehr, Radwege, Spiel- und Sportplätze, Stadtbild, Straßenverkehr, Shopping, Bezahlte Angebote, Essen, Kirche und Glaube, Schwimmbäder, Jugendhaus, Polizei und Sicherheit, Jugendplätze draußen sowie Hilfsorganisationen.

Im Anschluss wurden diese ersten Gedanken auf Papier gebracht und konkretisiert, denn kurz vor Mittag wurde es nochmal so richtig spannend. Bürgermeister Robert Pötzsch, Vertreter des Stadtrates, Mitarbeiter der Verwaltung, des Landratsamtes Mühldorf und des Kreisjugendringes kamen, um im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Vorstellungen und Wünsche zu sprechen und zu diskutieren. 

Die Jugendlichen haben klare Vorstellungen und Ideen

Auf Plakaten hatten die Jugendlichen ihre Themen aufbereitet. Von Problemen im Öffentlichen Nahverkehr bis hin zum Wunsch nach mehr Radwegen und mehr Shoppingmöglichkeiten deckten die Vorschläge alle Bereiche ab. Zwei Themen stachen dabei besonders hervor: Das Jugendzentrum und der Wunsch nach mehr Sport- und Aufenthaltsmöglichkeiten wie beispielsweise ein Volleyballplatz, ein Basketballplatz und ein Dirtpark. Dabei formulierten die Teilnehmer nicht nur ihre Wünsche, sondern präsentierten auch klar das Warum und erklärten wie sie sich selbst einbringen würden, um das Projekt umzusetzen. 

Die richtige Arbeit beginnt jetzt. Verwaltung und Politik müssen sich nun Gedanken darüber machen, welche Ideen umgesetzt werden können. „Es gibt Projekte, die schnell verwirklicht werden können und andere dagegen brauchen Zeit, da sich hier auch mit Vorschriften und Förderungen auseinandergesetzt werden muss“, fasste Erster Bürgermeister Robert Pötzsch am Ende der Veranstaltung zusammen und zeigte sich zugleich begeistert von dem Engagement der Jugendlichen: „Für mich ist das Wichtigste, dass die Jugend eine eigene Stimme hat. Diese jungen Stimmen müssen wir einfangen, Vertreter finden, die sich weiterhin einsetzen möchten und im Gespräch bleiben.“

Als ein erster konkreter Handlungsschritt wurde eine Projektgruppe für das Jugendzentrum gegründet. Erste Ideen für einen möglichen Standort gibt es bereits. Dieser muss zeitnah geprüft werden. Dann soll den Jugendlichen auch die Möglichkeit gegeben werden sich bei der Gestaltung und den Freizeitmöglichkeiten einzubringen und mitzuentscheiden. 

Gleichzeitig soll auch das Jugendparlament mit seinen Neuwahlen im Juli auf neue Beine gestellt werden. Es bietet der Waldkraiburger Jugend eine weitere Möglichkeit sich aktiv für ihre Stadt einzusetzen. 

Mit Rommy Riegelmayer und René Flecht haben die Jugendlichen zudem neue Ansprechpartner in der Stadt. Die beiden Jugendpfleger vor Ort (Juvos) sind beim Landratsamt angestellt und für die Jugendlichen in Waldkraiburg im Einsatz. 

Eine Wiederholung der Veranstaltung ist auf alle Fälle geplant. 

Pressemitteilung der Stadt Waldkraiburg

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