Projektgruppe erarbeitete Szenarien

Zukunft des Waldbads: Infoveranstaltung kommende Woche

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Das Waldbad in Waldkraiburg. Wie es damit weitergehen könnte, darüber soll die Öffentlichkeit demnächst auf einer Infoveranstaltung informiert werden.

Waldkraiburg - Es tut sich wieder was beim Waldbad. Die Ergebnisse der Arbeit der Projektgruppe sollen demnächst der Öffentlichkeit präsentiert werden.

"Die Projektgruppe Waldbad hat kürzlich in nichtöffentlicher Sitzung den Stadtrat über ihre Arbeit informiert", berichtete Erster Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) im Rahmen der jüngsten Stadtratssitzung. Nun sollen auch die Bürgerinnen und Bürger von Waldkraiburg informiert werden. "Die Stadtwerke planen dazu am Dienstag, den 21. Juli um 19 Uhr im Haus der Kultur eine Informationsveranstaltung." Da aufgrund der Corona-Pandemie die Sitzplätze begrenzt sind, bitten die Stadtwerke um telefonische Anmeldung am Empfang (08638 948 400) bis Montag, 20. Juli um 16 Uhr. "Die Veranstaltung kann live gestreamt werden, Informationen dazu werden auf der Homepage der Stadtwerke eingestellt."


Im Januar 2019 hatten sich die Pläne für ein gemeinsames Freibad als interkommunales Projekt mit der Nachbargemeinde Aschau zerschlagen. Grund war ein Bürgerentscheid dort dagegen. In der Folge hatte der Stadtrat die Einrichtung einer Projektgruppe beschlossen. Sie besteht aus Vertretern unterschiedlicher Interessensverbände, Vertretern aus der Politik, in Form des Bürgermeisters und Vertretern aus den Stadtratsfraktionen, und zwei Vertretern des Fördervereins Waldbad, sowie interessierten Bürgern. Sie soll "ergebnisoffen und objektiv" die weitere Entwicklung des Waldbads diskutieren.

Ergebnis von Beratungen im Januar

Zuletzt hatte sie sich Mitte Januar getroffen, um die ersten Zwischenergebnisse vorzustellen und zu bearbeiten. Die mit der Gruppenmoderation beauftragte Firma Kannewischer präsentierte verschiedene noch nicht vollständig im Detail ausgearbeitete Varianten, die in der Gruppe intensiv diskutiert wurden. Bei den vier Varianten handelt es sich um Vollsanierung, Teilsanierung, Neubau am bestehenden Standort sowie Neubau an einem anderen Standort. 


Es wurden alle Vor- und Nachteile aus Sicht der Gruppenteilnehmer detailliert erarbeitet und bewertet. Die Firma Kannewischer ließ in der Folge die von der Projektgruppe erarbeiteten Ergebnisse in die Vorschläge einfließen.Das Ergebnis wurde dann zunächst dem Stadtrat und demnächst auch der Öffentlichkeit präsentiert.

hs

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