Auf Gelände von Tierverwertungs-Anlage

Biogasanlage statt Tierkrematorium?

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Die Tierverwertungsanlage in St. Erasmus.
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Waldkraiburg - Möglicherweise gibt es ein anderes Projekt statt dem geplanten Tierkrematorium.

"Gemäß des Flächennutzungsplans wäre eine Biogasanlage baurechtlich möglich", so Bauamtsleiter Carsten Schwunck, "Diese sollte über einen Bebauungsplan geregelt und ein Tierkrematorium ausgeschlossen werden."

Dazu sollte der Stadtentwicklungsausschuss eigentlich über die Aufstellung eines Bebauungsplans und einer Veränderungssperre für den betroffenen Bereich beraten. "Es wurde dann jedoch entschieden, das Thema zu vertagen. Stattdessen soll es nun zunächst eine Ortsbesichtigung geben. Dann wird voraussichtlich eine Sondersitzung des Ausschusses zu dem Thema folgen." 

Bereits im April wurde bekannt, dass hinter der Tierkörperverwertungsanlage in St. Erasmus ein Tier-Krematorium samt Verwaltungsgebäude gebaut werden soll. Ein Tierbestattungs-Unternehmen plant eine etwa 20 mal 30 Meter große und sechs Meter hohe Halle mit zwei Brennkammer. Enthalten in den Plänen ist auch ein Raum zur Verabschiedung für die Tier-Besitzer. Vorrangig sollen in der Anlage dann Pferde verbrannt werden. Bis September soll die Baugenehmigung vorliegen. Sollte diese erfolgen, könnte die Anlage im Sommer 2020 in Betrieb genommen werden. Der Bauausschuss folgte in seiner jüngsten Sitzung dem Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung, der Errichtung des Tierkrematoriums nicht zuzustimmen, da dieses der Bauleitplanung beziehungsweise den städtebaulichen Zielen der Stadt Waldkraiburg widersprechen würde. Die Genehmigung für das Vorhaben erteilt jedoch nicht die Stadt, sondern die Regierung von Oberbayern, welche den Fall derzeit prüft. 

In einer Umfrage auf innsalzach24.de sprach sich die Mehrheit der Befragten für das Krematoriums-Projekt aus: 

Auch Ortsumfahrung Thema in Ausschuss

Ein weiteres Thema in der jüngsten Ausschusssitzung war der aktuelle Stand bei der Ortsumfahrung in Pürten. 

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