Zeitnahe Realisierung in Waldkraiburg erhofft

Ein Jahr nach Beschluss: Projekt des neuen Rathauses geht voran

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Ein erster Entwurf für die Variante eines Neubaus am bisherigen Standort. (Das Bild zeigt eine von beauftragten Planern vorgeschlagene Variante für die Gestaltung des neuen Rathauses, die aber nur als Anregung für die Möglichkeiten der Gestaltung dienen soll und keinen geplanten Entwurf darstellt.)
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Waldkraiburg - Ein Jahr nach dem Stadtrats-Beschluss für einen Neubau des Rathauses am bisherigen Standort hat sich innsalzach24.de nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigt.

"Es wird voraussichtlich einen Architekten-Wettbewerb für die genaue Gestaltung des Neubaus geben. Wir sind da gerade in den letzten Schritten, es vorzubereiten", berichtet Carsten Schwunck, Leiter der Stadtentwicklungs- und Bauabteilung der Stadt Waldkraiburg im Gespräch mit innsalzach24.de. "Für dessen Organisation brauchen wir allerdings die Unterstützung eines entsprechenden Planungsbüros. Sobald das geklärt ist, geht es los."

Er sei nach wie vor guter Dinge, dass der vorgestellte Vorentwurf realisiert werden könnte. "Und dies auch zeitnah", betont Schwunck.

Ein Jahr seit Beschluss

Etwa ein Jahr ist es her, dass sich der Stadtrat im November 2018 einstimmig für die Variante eines Neubaus des Rathauses am bisherigen Standort aussprach. Damit war allerdings nur eine Auswahl für eine von drei möglichen Varianten getroffen. Details, wie beispielsweise das Aussehen des Neubaus oder die Nutzung des Grundstücks müssen nun noch ausgearbeitet werden.

Die Eckdaten, sowie Vor- und Nachteile, der nun beschlossenen Variante stellen sich wie folgt da:

  • Das heutige Rathausgrundstück würde abgebrochen und neu bebaut werden. 
  • Der Neubau würde etwa 3750 Quadratmeter beanspruchen und es würde eine neue öffentliche Tiefgarage mit etwa 75 Stellplätzen entstehen. 
  • Es würde eine städtebauliche Neuordnung des Areals stattfinden. 
  • Vorstellbar sei etwa ein Wohngebäude mit etwa 45 Wohnungen, Gewerbe und Gastronomie. 
  • Das Rathaus würde im Zentrum bleiben und es gäbe eine barrierefreie Verbindung zwischen den beiden Plätzen. 
  • Der Neubau könnte architektonisch neue Maßstäbe und eine Identität setzen. 
  • Die Kosten wären etwa 10-15 Prozent mehr als bei der Sanierung und es gäbe technische Erschwernisse auf Grund der integrierten Lage. 
  • Die Bauzeit würde etwa 27 Monate betragen und in zwei Schritten erfolgen. 
  • Möglicher Baubeginn ist der Sommer 2021. 
  • Es wird eine Übergangslösung notwendig sein und die Baustelle wäre unmittelbar neben dem Rathausbetrieb.

hs

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