Soll Kosten sparen

Neue Pläne: Anbau statt Aufstockung der Dieselschule

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Waldkraiburg - Nachdem die Variante einer Aufstockung der Dieselschule im Juli verworfen worden war, wurden nun neue Pläne beschlossen. 

Der Ferienausschuss des Stadtrats beschloss in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig, für die Erweiterung der Grundschule an der Dieselstraße künftig die Variante eines Grenzanbaus zu verfolgen. Die ursprünglichen Pläne für eine Aufstockung sind damit vom Tisch. Von den entstehenden Kosten in Höhe von etwa 6.250.000 Euro wird durch Förderungen noch etwa 3.400.000 Euro von der Stadt zu leisten sein. 

Dies sei deutlich günstiger als die zu erwartenden Kosten für eine Aufstockung in Höhe von 7.661.000 Euro beziehungsweise 4.653.168 Euro durch Förderungen. 

Neue Variante untersucht

Nachdem die Variante einer Aufstockung Schulgebäude Anfang Juli aufgrund der baulichen Schwierigkeiten und der damit verbundenen hohen Kosten für die Vorbereitungsarbeiten am Gebäude nicht weiter favorisiert wurde, war an die Planungsbüros der Auftrag ergangen, zwei Anbauvarianten weiter zu untersuchen.

"Hierbei wurde die Variante eines Grenzanbaues an das Grundstück der Förderschule als sinnvoller erachtet, soweit der Grenzanbau durch das für die Förderschule verantwortliche Landratsamt Mühldorf keine Bedenken aufzeigt", so die Stadtverwaltung. "Das Landratsamt hat nach einem Vorort-Gespräch und internen Beratungen dem Grenzanbau grundsätzlich zugestimmt; die genauen Regelungen hierfür sind noch in einer schriftlichen Vereinbarung festzuhalten."

Wege werden optimiert

Die Variante des Grenzanbaus sei danach in der Planung und unter Absprache mit den zuständigen Fachbereichen und der Schulverwaltung weiter vorangebracht und untersucht beziehungsweise mit einer vertieften Kostenschätzung hinterlegt worden. "Das Gebäude wird dabei mit Erd- und Obergeschoss erstellt. Durch die Gebäudezusammenführung im östlichen Bereich erfolgt hierbei eine Optimierung der Wege im Gebäude."

Das bestehende Gebäude bleibe für sich unabhängig vom Neubau zunächst erhalten und könnte somit in den Folgejahren gegebenenfalls saniert beziehungsweise abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. "Im nunmehr beabsichtigten neuen Gebäude werden die in den nächsten Jahren zusätzlich benötigten Klassenzimmer und der im Bestand vorhandene Hort untergebracht, wodurch diese Räume ebenfalls wieder für den Schulbetrieb zur Verfügung stehen."

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