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"Sollen wir nun trennen oder nicht?"

Waldkraiburg - Ist die Gelbe Tonne die Lösung des Problems? Die innsalzach24-User diskutieren über Sinn und Unsinn der Gelben Säcke.

Gibt es zu wenig Gelbe Säcke? Oder sollte gar ganz auf die Gelbe Tonne umgestellt werden? Der Artikel "Gelbe Säcke als kostbares Gut" hat eine lebhafte Diskussion unter den innsalzach24-Usern angestoßen.

Wie Dienstagmorgen berichtet, kalkuliert das Unternehmen, das die Gelbe Säcke ausgibt und einsammelt, mit jährlich zwei Rollen zu je 13 Säcken pro Haushalt. 2012 seien nämlich viel zu viele der ausgegebenen Säcke einfach nicht mehr zurückgekommen und zum Teil an kurioser Stelle wieder aufgetaucht, etwa bei ebay!

"Vor Ort gibt es keine Gelben Säcke"

Für User Säcke von Wurzer ist der Fall klar: Im Internet werden nicht deshalb Gelbe Säcke zum Verkauf angeboten, weil die Leute zu viele haben: "Gelbe Säcke gibt es in ebay, weil es eben keine gibt vor Ort." Bei einem Mangel an Gelben Säcke dürfe man sich nicht wundern, wenn die Leute den Müll illegal entsorgten.

"Zwei Rollen im Jahr reichen nicht!"

User Ernst Pendler bezweifelt ebenfalls, dass eine Rationierung der Gelben Säcke der Umwelt nützt. "Zwei Rollen je Hauhalt im Jahr???? Sollen wir nun trennen oder nicht?" Dass deutlich zu wenige Gelbe Säcke wieder eingesammelt werden, liegt für den User an deren Qualität: "Dass die Hälfte der Rollen verschwindet, liegt überwiegend daran, dass sie zu dünn sind, zuvor schon kaputt gehen oder wenn sie für die Abholung gelagert werden müssen."

"Gelbe Tonnen her!"

Die Lösung des Problems liegt zumindest für User Emily07 auf der Hand: "Gelbe Tonnen her und das ganze sieht auch nicht so furchtbar aus, wie wenn die Säcke an der Straße zum Abholen liegen und das oft zwei Tage lang. Außerdem können dann auch keine Tiere mehr die Säcke aufreißen und im Müll steckenbleiben oder sich verletzen!" Abgesehen davon würden die Gelben Säcke "bei der kleinsten Kleinigkeit zerreißen".

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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