Änderung soll kommen

Das ändert sich bei den Jugendförderrichtlinien der Stadt

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Waldkraiburg - Gute Nachrichten für die Jugendorganisationen in  der Stadt: Die Förderrichtlinien sollen überarbeitet werden.

Der Haupt- und Finanzausschuss beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, eine Empfehlung auszusprechen, der Stadtrat möge beschließen, die Jugendförderrichtlinien neu zu fassen. Diese Richtlinien treten mit Wirkung vom 01. Januar 2019 in Kraft, gleichzeitig treten die bisher geltenden Richtlinien außer Kraft.

"Die bisherigen Richtlinien wurden am 05. Oktober 1992 beschlossen und sind rückwirkend zum 01. Januar 1992 in Kraft getreten", so die Stadtverwaltung. "In ihnen sind nur wenige Regelungen enthalten, die Beträge sind noch in D-Mark angegeben." Anlässlich der gerade geänderten Sportförderrichtlinien und der Entwicklung von Förderrichtlinien für den Kinderfonds seien auch die Jugendförderrichtlinien überarbeitet und auf einen aktuellen Stand gebracht worden.

Neue Fassung mit neuen Regelungen

Die bisherige Fassung der Richtlinien beschränke sich auf eine Pro-Kopf-Förderung je Mitglied einer Jugendgruppe. "In der neuen Fassung wird unterschieden zwischen einer Basisförderung je Jugendgruppe, der Förderung von Geräten und Materialien und der Förderung von Aktivitäten." Die Förderung von Geräten und Materialien sowie von Aktivitäten könne mehrfach beantragt werden. 

Es könnten auch Freizeitmaßnahmen von Sport- Jugendgruppen gefördert werden, sofern die Maßnahme nicht vereinsbezogen, sondern für alle Waldkraiburger Jugendlichen zugänglich ist. "Im Gegensatz zu den Sportförderrichtlinien, in denen für die Jugendarbeit eine Pro-Kopf-Förderung vorgesehen ist, lassen die neuen Jugendförderrichtlinien mehr Spielraum für spezielle Anträge."

Ein Rechenbeispiel, laut der Stadtverwaltung:

  • Die katholische Landjugendbewegung mit ihren 34 Mitgliedern erhält bisher eine Förderung von 7,67 Euro x 34 = 260,78 Euro.
  • Bei der künftigen Förderung sei eine Basisförderung von 34 Mitgliedern x 9 Euro = 306 Euro möglich.
  • Zusätzlich könne beispielsweise ein Hüttenwochenende mit 20 Teilnehmern aus der Gruppe für 20 x 5 Euro x 2 Tage für 200 Euro gefördert werden.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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