"nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Lebens"

274.000 Euro für die Sportförderung

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Waldkraiburg - Die Stadt nimmt wieder einen ordentlichen Betrag in die Hand, um den Sport zu fördern. 

"Der Sport ist ein fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Lebens. Seine sozial- und gesundheitspolitische Bedeutung ist unbestritten", erklärte die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Ziel der Stadt Waldkraiburg sei es, den Freizeit- und Leistungssport zu beleben und zu fördern. "Deshalb investierte die Stadt Waldkraiburg in Jahr 2017 insgesamt mehr als 274.000 Euro in die Sportförderung." 

Die Zuschüsse gewährte die Stadt in Höhe von 12.735 Euro für Jugendarbeit, 30.000 Euro als Übungsleiterzuschuss und 5.450 Euro als allgemeine Zuschüsse für die Sportvereine. Zahlungen von 131.000 Euro gingen an die Stadtwerke für die Benutzung des Eisstadions, des Waldbades, der Eisbahnen und Kosten für Miete und Nebenkosten. Eine weitere Ausgabe ist die Turnhallenbelegung, die als Verrechnung der Zuschüsse knapp 95.000 Euro ausmacht.Waldkraiburg bezeichnet sich stolz als "Sportstadt", es gibt etwa 50 Vereine, die rund 4500 Sportlern die Möglichkeit geben, ihre Lieblingssportart auszuleben. Die Sportförderung ist ein Teil der sogenannten freiwilligen Leistungen der Ausgaben einer Kommune, wie auch beispielsweise Förderungen für kulturelle und soziale Projekte.

Nutzungsentgelt eingeführt

Seit dem Schuljahr 2016/17 greift die Einführung eines Benutzungsentgelts für stadteigene und angemietete Sportstätten sowie für das Jahnstadion und die Raiffeisen-Arena (Eishalle) der Stadtwerke GmbH. Damit will die Stadt Einsparungen von 35000 Euro pro Jahr erreichen, außerdem sollte die Belegung der Landkreis-Turnhallen und die Sportförderung um je 10.000 Euro im Jahr reduziert werden, 2017 wurde sie jedoch zunächst nur gum 7200 Euro verringert, wie die Waldkraiburger Nachrichten berichteten. Das wurde nicht ganz erreicht, wie die Zeitung schrieb, wurden 2017 nur 27 219 Euro eingenommen, weil die Vereine ihre Belegstunden reduzierten. Dennoch fiel das Fazit nach dem ersten Abrechnungsjahr überwiegend positiv aus, so die Waldkraiburger Nachrichten. 

hs/Pressemitteilung Stadt Waldkraiburg

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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