Nach Opferstock-Diebstahl in Pürten

War die polizeiliche Großfahndung mit Hubschrauber nötig? 

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War die Suche nach dem Opferstock-Dieb am Ostersonntag in Pürten gerechtfertigt? Die Polizei erklärt die Sachlage.
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Pürten - Am Ostersonntag nahm die Polizei einen Opferstock-Dieb fest. Mit mehreren Streifenbesatzungen und einem Polizeihubschrauber wurde nach dem Flüchtigen gesucht. Ausmaß der Beute: rund 85 Euro. Hier stellt sich die Frage, ob ein Großeinsatz überhaupt gerechtfertigt ist?

"Grundsätzlich sprechen wir hier von einem besonders schweren Fall des Diebstahls, der den Großeinsatz begründet", erklärt Polizeisprecher Anton Huber vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd. "Zu dem Zeitpunkt der Fahndung wussten wir noch nichts in punkto Schadenshöhe und Ausmaß an Beute. In Pürten gab es zudem mehrere Zeugen, die den Flüchtigen gesehen haben und Indizien, in welchem Bereich sich der Täter aufhalten könnte. Aufgrund dieser Anhaltspunkte wurde die polizeiliche Großfahndung eingeleitet, die auch eine Verhaftung zur Folge hatte."

Im Allgemeinen hänge eine Großfahndung direkt mit der unmittelbaren Tat und der Schwere des Delikts zusammen. Eine Großfahndung bei schweren Straftaten sei in jedem Fall angebracht. Aber auch bei Delikten im kirchlichen Bereich mache die Polizei laut Huber keine Ausnahmen: "Wird ein Opferstock aufgebrochen und Alarm ausgelöst, handelt es sich definitiv um einen schweren Diebstahl. Um den Täter festzunehmen, sucht die Polizei mit allen Mitteln."

mb 

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