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Befristet auf maximal zehn Jahre

Provisorium nimmt Form an: Garagenhof in Waldkraiburg wird umgesetzt

Die Fertiggaragen stehen zwar schon, aber der Garagenhof an der Egerlänger Straße ist noch längst nicht fertig. Hierbei handelt es sich um eine Zwischenlösung, bis das Bauprojekt an der Stelle umgesetzt wird.
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Die Fertiggaragen stehen zwar schon, aber der Garagenhof an der Egerlänger Straße in Waldkraiburg ist noch längst nicht fertig. Hierbei handelt es sich um eine Zwischenlösung, bis das Bauprojekt an der Stelle umgesetzt wird.

Die alten Wohngebäude auf dem Genossenschaftsgelände an der Egerländer Straße sind abgerissen, die Garagen sind bereits platziert. Manch Passant mag sich über den Garagenhof wundern, aber für die Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Waldkraiburg (WSGW) ist das nur eine Zwischenlösung.

Waldkraiburg – Das Büro- und Wohnhaus an der Berliner Straße ist längst bewohnt, doch die Bebauung des Nachbarareals ist vorerst verschoben. Aus wirtschaftlichen Gründen. „Es geht hier um einen Wohnblock mit einem Investitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro“, erklärt WSGW-Geschäftsführer Werner Meisenecker. Kalkuliert man die gestiegenen Baukosten mit ein, könnten es sogar bis zu 30 Millionen Euro werden. „Das ist aktuell nicht zu stemmen.“ Würde man zum jetzigen Zeitpunkt die Pläne realisieren, müsste man mit höheren Mieten kalkulieren. „Da müssten wir 12 bis 14 Euro ansetzen pro Quadratmeter. Und das ist als Genossenschaft nicht durchsetzbar“, erklärt Meisenecker. Geplant ist an der Egerländer Straße ein Gebäudekomplex mit insgesamt 90 Mietwohnungen samt Tiefgarage.

Genau diese Tiefgarage fehlt nun allerdings, um alle benötigten Stellplätze für das bestehende Gebäude in der Berliner Straße nachzuweisen. Der Garagenhof soll diesen Zweck so lange erfüllen, bis die Genossenschaft ihr Bauprojekt in Angriff nimmt. Geplant sind sieben Garagengebäuden mit 42 Stellplätzen, für das die Genossenschaft bei der Stadt Baugenehmigung mit Befreiung vom Bebauungsplan beantragt hatte. Eine Zwischennutzung begrenzt auf zehn Jahre.

Die Begrünung kommt noch

Der Antrag hatte aber auch Kritik zur Folge. Dass sich der Garagenhof nicht in das Stadtbild einfüge, dass die Anlage über die zehn Jahre hinaus bleiben könnte und dass auf eine durchgehende Begrünung geachtet werden solle. Grüner soll es auf jeden Fall werden. „Die Begrünung kommt noch“, versichert Meisenecker. Ein normaler Garagenhof soll es jedenfalls nicht werden. Sobald die WSGW ihre Pläne an der Egerländerstraße umsetzt, würden die Fertiggaragen wieder abgebaut werden und je nach Bedarf an anderer Stelle der WSGW-Immobilien weiter verwendet werden.

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