Ankunft im Laufe des Wochenendes

Notfallplan: Asylbewerber kommen ins BFZ

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Im BFZ Peters in Waldkraiburg werden im Rahmen des Notfallplans vorübergehend Asylbewerber untergebracht
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Waldkraiburg/Altötting - Im Rahmen des Notfallplans wird das BFZ Peters ab dem Wochenende zur Notunterkunft. In Altötting sind indes bereits die ersten Asylbewerber eingetroffen.

Ab sofort ist nicht nur im Landkreis Altötting, sondern auch im Landkreis Mühldorf der Notfallplan für die Asylunterbringung aktiv. Dies hat das Landratsamt Mühldorf am Donnerstagnachmittag mitgeteilt. Die Asylbewerber kommen voraussichtlich im Laufe des Wochenendes und werden im BFZ Peters in Waldkraiburg untergebracht.

Die Pressemitteilung des Landratsamts Mühldorf im Wortlaut:

Am Donnerstagvormittag, 21. Mai 2015, wurde von der Regierung von Oberbayern der Notfallplan zur Asylunterbringung für den Landkreis Mühldorf a. Inn aktiviert. Danach muss das Landratsamt Mühldorf a. Inn im Laufe des kommenden Wochenendes bis zu 200 Asylbewerber kurzfristig unterbringen. „Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, wann uns wie viele Asylbewerber zugewiesen werden“, so Landrat Georg Huber.

Nach Absprache mit allen Beteiligten wurde zur Vermeidung der Schließung und Belegung von Schulturnhallen entschieden, das BFZ Peters in Waldkraiburg als Notunterkunft zu nutzen, das dem Freistaat Bayern bereits als Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber angeboten wurde. Zur Not müsse laut Landrat Georg Huber auch auf die Turnhalle in der Berufsschule I in Mühldorf a. Inn oder in die Turnhalle des Gymnasiums Waldkraiburg ausgewichen werden. Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch und Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner wurden persönlich von Landrat Georg Huber über diese Vorgehensweise unterrichtet.

 

Der Landkreis Altötting bereitet sich seit Montagnachmittag auf die Unterbringung von Asylbewerbern vor. Die Dreifachturnhalle am Kreishallenbad wird voraussichtlich für rund sieben Wochen als Notunterkunft genutzt werden. Donnerstagmittag sind die ersten Asylbewerber dort eingetroffen.

Die Pressemitteilung des Landratsamts Altötting im Wortlaut:

In dem ersten Bus, der heute circa um 11.45 Uhr angekommen ist, befanden sich 35 Personen, darunter 1 schwangere Frau (aus Nigeria). Die restlichen 34 Männer stammen aus folgenden Ländern:

7 aus Syrien

7 aus Afghanistan

6 aus Eritrea

5 aus Nigeria

5 aus Senegal

2 aus Mali

1 aus Sierra Leone

1 aus Pakistan

Nach erster Sichtung ist ein unbegleiteter Minderjähriger (uM) unter den 35 Personen.

Die erste allgemeinmedizinische Behandlung wurde durch das Gesundheitsamt durchgeführt. Schwerwiegende Erkrankungen wurden dabei nicht festgestellt.

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