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20 Reihenhäuser sind geplant

Neuer Wohnraum: Pläne für Waldkraiburger Kopernikusstraße werden konkret

Die Pläne für das Grundstück an der Kopernikusstraße sehen vier Reihenhäuser mit jeweils fünf Wohneinheiten vor.
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Die Pläne für das Grundstück an der Kopernikusstraße sehen vier Reihenhäuser mit jeweils fünf Wohneinheiten vor.

Die Entscheidung fiel knapp zugunsten für 20 Reihenhäuser aus. Unter welchen Voraussetzungen das fast 6000 Quadratmeter große Grundstück an der Kopernikusstraße überplant werden kann, lag jüngst im Stadtentwicklungsausschuss vor. Das Gremium stimmte über den Entwurf des Bebauungsplans ab.

Waldkraiburg – Ursprünglich hatte der Investor an der Stelle Geschosswohnungsbau vorgesehen. Ein erster Vorschlag gefiel nicht, eine lockere Bebauung war gefordert. Diese hatte der Investor zwar auch angeboten, doch ein Konzept mit 20 Reihenhäusern setzte sich knapp im Stadtentwicklungsausschuss durch. Trotz des Wegfalls einer größeren Grünfläche.

In der jüngsten Sitzung nun umriss Bauamtsleiter Carsten Schwunck die Eckpunkte des Bebauungsplans. Das Grundstück, für das bislang Baurecht in Form eines allgemeinen Wohngebiets beziehungsweise Mischgebiet gilt, soll komplett überplant und städtebaulich als allgemeines Wohngebiet neu geordnet werden. Innerstädtisch könnte damit nachverdichtet werden, um somit der weiterhin großen Nachfrage nach Wohnraum gerecht werden.

Eckpunkte des Bebauungsplans

Das Maß der baulichen Nutzung des Grundstücks wird mit einer maximalen Grundfläche von 0,4 festgesetzt. Damit will die Stadt in attraktiver innerstädtischer Lage Wohnraum schaffen, der sich an die umgebende Bebauung anpasst, zugleich aber dem Ziel einer verdichteten Bebauung Rechnung trägt. Auf dem Grundstück sollen insgesamt vier zweigeschossige Reihenhäuser mit jeweils fünf Wohneinheiten entstehen.

Bei Bedarf könnte auch auf das mittlere Reihenhaus verzichtet werden und stattdessen mit jeweils zwei Doppelhäusern geplant werden. „Die Gebäude dürfen eine Wandhöhe von 6,80 Metern haben“, erklärte Schwunck.

Die Ost-West-Ausrichtung der Firste ermöglicht nach Süden ausgerichtete Balkone und Gärten. Jeweils im Osten sind die Stellplätze geplant, im Westen ist ein ausreichender Abstand zur Nachbarbebauung berücksichtigt. „Es gibt wenig Variationen.“

Im Vergleich zu dem ursprünglich geplanten Geschosswohnungsbau gibt es keine größere Grünfläche. Um aber auch bei den Reihenhäusern eine angemessene Durchgrünung sicherzustellen, sollen Garagen und Carports eingegrünt werden, für die nicht überbauten Grundstücksflächen werden entsprechende Pflanzungen festgesetzt.

Damit will die Stadt eine Durchgrünung der Grundstücke ohne genaue Ortsvorgabe sicherstellen. Trotz der dichteren Bauweise kann die Birkenreihe an der Porschestraße erhalten bleiben. Stellplätze und ihre Zufahrten sind mit versickerungsfähigen Belägen zu gestalten. Was in diesem Zuge auch untersucht worden ist, ist die Nähe zum Haus Sudetenland und damit verbundene Immissionen. Eine schalltechnische Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die Imissionsrichtwerte eingehalten werden können, aber in Teilzeiten könnten die Schallemissionen deutlich hörbar sein. Deshalb empfiehlt das Gutachten, zum Schutz der Außenwohnbereiche an der südlichen Grundstücksgrenze eine Abschirmung zu errichten.

Gegen Lärm abschirmen

Dem will die Stadt Rechnung tragen vor dem Hintergrund, dass es bereits in der Vergangenheit Beschwerden von Anwohnern bezüglich Lärms gegeben hat. Die Abschirmung muss den Schall um mindestens 25 Dezibel mindern.

Einwände gegenüber dem Planentwurf zum Bebauungsplan gab es zwar nicht, dennoch gab es bei der Abstimmung eine Gegenstimme im Gremium.

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