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Werkausschuss Waldkraiburg

Neue Millionen-Schulden bei den Stadtwerken Waldkraiburg? Das sind die Gründe

Die Waldkraiburger Kläranlage ist auch ein Wirtschaftsbetrieb.
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Die Waldkraiburger Kläranlage ist auch ein Wirtschaftsbetrieb.

Der Eigenbetrieb Stadtwerke Waldkraiburg präsentierte den Wirtschaftszahlen für 2023 - das sind die Details.

Waldkraiburg – Investitionen von 1,5 Millionen Euro, 1,8 Millionen Euro neue Schulden sowie ein Jahresüberschuss von rund 260.000 Euro kennzeichnen den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Stadtwerke Waldkraiburg für 2023, den Stadtwerke-Chef Herbert Lechner den Mitgliedern des Werkausschusses in der jüngsten Sitzung präsentierte.

Insgesamt möchte der Eigenbetrieb, der für die Abwasserentsorgung zuständig ist, im kommenden Jahr knapp 1,8 Millionen Euro in das Kanalnetz investieren. Davon entfallen 1,2 Millionen Euro auf den Ausbau sowie die Erneuerung der Kanalisation. Das beinhaltet unter anderem die Erschließungen des Neubaugebiets West, die Erweiterung im Industriegebiet, den Anschluss von Ebing an die Kläranlage Waldkraiburg sowie die aktivierungsfähigen Inliner-Sanierungen des bestehenden Netzes. Für neue Grundstücks-Anschlüsse sind 100.000 Euro vorgesehen, für technische Anlagen wie die Notstromversorgung der Pumpwerke weitere 190.000 Euro.

Im kommenden Jahr rechnet der Eigenbetrieb mit Einnahmen von 6,8 Millionen Euro, die im Wesentlichen (5,7 Millionen Euro) aus den Abwasser-Gebühren gespeist werden. Hinzu kommen Mehreinnahmen aus den Gebühren der Sondervertragskunden von gut einer Million Euro. Größter Ausgabenposten sind die Fremdleistungen mit rund 1,3 Millionen Euro. Diese fallen überwiegend für die Sanierung der Kanäle, das Vermessen und teilweise Austauschen der Schachtabdeckungen sowie für Vorarbeiten für die geplante Umgestaltung der Pürtener Kreuzung an. Hinzu kommen Kosten von fast vier Millionen Euro, die an die Stadtwerke GmbH zu bezahlen sind, da diese die Kläranlagen betreibt. Unterm Strich erwartet Stadtwerke-Chef Herbert Lechner ein Plus von 258.000 Euro, das entspricht dem geplanten Ergebnis für 2022; aktuell liegt die Prognose bei einem Plus von 319.000 Euro.

Der Vermögensplan hat für das kommende Jahr einen Umfang von 2,7 Millionen Euro. Davon fließen 1,5 Millionen Euro in die Investitionen und eine Million Euro entfällt auf die Abnahme von Rückstellungen. Diese Ausgaben werden vor allem durch neue Kredite (1,8 Millionen Euro) finanziert. Hinzu kommen der geplante Jahresüberschuss, Abschreibungen (423.000 Euro) sowie empfangene Ertragszuschüsse (200.000 Euro).

Die Mitglieder nahmen den Wirtschaftsplan 2023 ohne Fragen zur Kenntnis. Sie empfahlen dem Stadtrat einstimmig, diesem Wirtschaftsplan zuzustimmen.

Der Eigenbetrieb Stadtwerke Waldkraiburg ist für die Abwasserentsorgung im Stadtgebiet sowie für die Gemeinden Aschau und Kraiburg zuständig. Der Eigenbetrieb umfasst das Kanalnetz der Stadt Waldkraiburg. Dieses hat eine Länge von 113 Kilometern mit 1.930 Schächten und vier Pumpwerken.

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