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MVZ bekommt Zuwachs

Dem Medizinischen Versorgungszentrum in der Mozartstraße wird's zu eng. Das "Mutterhaus"in Waldkraiburg soll durch einen zweiten Standort in Aschau-Werk entlastet werden. Ein Shuttle-Bus könnte beide Zentren miteinander verbinden.
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Dem Medizinischen Versorgungszentrum in der Mozartstraße wird's zu eng. Das "Mutterhaus"in Waldkraiburg soll durch einen zweiten Standort in Aschau-Werk entlastet werden. Ein Shuttle-Bus könnte beide Zentren miteinander verbinden.

Waldkraiburg/Aschau - Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in der Mozartstraße in Waldkraiburg braucht mehr Platz und will in Aschau-Werk einen zweiten Standort eröffnen.

Ein Pendelbus könnte die beiden Zentren miteinander verbinden, so die Idee von Dr. Malik Englmaier, der schon mit der Gemeinde Aschau verhandelt. "Heuer soll es noch losgehen", kündigt er an.

"In Waldkraiburg geht uns der Platz aus", sagt Dr. Malik Englmaier. "Aber wir haben nicht vor, hier auszuziehen, unser Mutterhaus bleibt bestehen." Im Vorjahr wurde schließlich erst saniert und umgebaut.

Das MVZ ist im BRK-Haus in der Mozartsraße untergebracht - ein sehr stabiles Gebäude mit dicken Wänden und guter Bausubstanz. Bei großen Umbaumaßnahmen bedeutet das: Es wird teuer. Wie im vergangenen Jahr, als ein neuer MRT (Magnet-Resonanz-Tomograf) eingebaut wurde.

Da musste viel umgerissen werden, statische Umbauten gemacht und neue EDV-Leitungen sowie Kühltechnik verlegt werden. Eine Million Euro waren da gleich beisammen. Jetzt steht der Austausch des zweiten MRT an. "Das wäre wieder ein Riesen- Umbau, also kommt das Gerät gleich nach Aschau an den neuen MVZ-Standort", so Englmaier.

In Aschau-Werk, nahe der TRW, nördlich der Wernherr-von-Braun-Straße liegt das 10000 Quadratmeter große Grundstück, das viel Platz für Parkplätze und auch eine Erweiterungsoption bietet. Hier soll ein neues Medizinisches Versorgungszentrum entstehen. Geplant ist ein Hallenbau ohne Keller, so dass es keine statischen Probleme mit den Großgeräten geben wird, erklärt der Mediziner. Innen wird mit Betonstützen und Leichtbauweise ausgebaut, so dass Umbauten und Installationen von Kabel und Leitungen ein Leichtes sind. Folgekosten werden damit flach gehalten.

Aschaus Bürgermeister Alois Salzeder verkündete die Pläne wohlwollend in der jüngsten Gemeinderatssitzung und freute sich für die Aschauer Bürger, denn so wäre eine Nahversorgung gewährleistet.

Englmaier erklärt, einige der Großgeräte sollen von Waldkraiburg nach Aschau ausgelagert werden, ein Teil der Radiologie ebenso. Außerdem sind Räume für eine hausärztliche Versorgung und weitere Fachbereiche vorgesehen. Welche das sind, ist noch offen. Auch Teile der Verwaltung und der EDV sollen ins neue MVZ verlegt werden. Laut Englmaier wird das ein mehrjähriger Prozess.

Durch den Standort in Aschau-Werk wird im MVZ Waldkraiburg mehr Platz entstehen. So kann die Chirurgie vom ersten Stock ins Erdgeschoss umziehen. "Zwar haben wir einen bequemen großen Aufzug, aber eine Chirurgie gehört einfach ins Erdgeschoss", ist Malik Englmaier überzeugt. Auch die Urologie und HNO sollen mehr Raum bekommen. Die Radiologie wird dann an beiden Standorten vertreten sein.

Dem Investor schwebt vor, einen Pendelbus zwischen beiden Zentren einzusetzen. Bisher ist es nur eine Idee, aber damit könnte zum einen der Patientenkomfort gewährleistet werden und Dokumente - etwa Akten und Röntgenbilder, die es nicht digital gibt - können so hin und her geschickt werden.

Los gehen soll es noch in diesem Jahr. Wann genau hängt von Genehmigungen ab, etwa der Standortgenehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

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