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Frau wurde lebensgefährlich verletzt

Messerangriff in Waldkraiburg im Februar: Ermittlungen wohl weiter schwierig 

Hubschraubereinsatz nach einer Messerstecherei in Waldkraiburg: Eine lebensbedrohlich verletzte Frau musste ins Krankenhaus geflogen werden.
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Hubschraubereinsatz nach einer Messerstecherei in Waldkraiburg: Eine lebensbedrohlich verletzte Frau musste ins Krankenhaus geflogen werden.

Die Ermittlungen im Fall einer Messerstecherei Ende Februar in Waldkraiburg gestalten sich wohl weiter schwierig, wann sie zum Abschluss kommen, ist weiter offen. Schon unmittelbar nach der Tat hatte sich ein zäher Ermittlungsverlauf abgezeichnet.

Waldkraiburg - „Die Ermittlungen in diesem Fall dauern weiter an. Wann sie zu einem Abschluss kommen werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Aktuell werden vor allem noch umfangreich Spuren ausgewertet“, berichtet auf Nachfrage von innsalzach24.de Björn Pfeifer, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Traunstein. Weiterhin stellen sich die Ermittlungen in diesem Fall also offenbar als schwierig dar. Zuletzt war bekannt geworden, dass die Zeugenaussagen in diesem Fall die Ermittler nicht recht weiter brachten.

An einem späten Mittwochnachmittag Ende Februar war es in der Graslitzer Straße, nahe einer Firmeneinfahrt, zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen gekommen. Dabei wurde eine 33-Jährige lebensbedrohlich durch Messerstiche verletzt und musste mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die 37-jährige Tatverdächtige konnte durch Einsatzkräfte der Polizei in unmittelbarer Nähe festgenommen werden. Gegen Auflagen kam sie allerdings bis auf Weiteres wieder auf freien Fuß. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernahmen die zuständigen Ermittler des Fachkommissariats 1 der Kripo Mühldorf am Inn die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts und gefährlicher Körperverletzung.

Messerangriff in Waldkraiburg im Februar: Ermittlungen scheinen sich weiter schwierig zu gestalten 

Die Hintergründe der Tat sind bis heute unklar. Unmittelbar nach dem Geschehen wurde in der Stadt viel darüber spekuliert. Eifersucht könnte eine große Rolle gespielt haben, berichteten wenige Tage danach die Waldkraiburger Nachrichten. Beiden Frauen sollen einen Migrationshintergrund haben und sich schon länger kennen. Auslöser für den Streit solle die Bekanntschaft zu einem Mann gewesen sein, berichtete damals ein Informant der Heimatzeitung. Namentlich genannt werden wollte er nicht. Die Polizei wiederum wollte zu diesen Spekulationen und dem persönlichen Hintergrund der Frauen keine Aussage machen.

Nach umfangreichen Vernehmungen war das Bild auch Mitte März noch nicht klarer, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Rosenheim damals: „Die Aussagen zu Ablauf und Hintergründen der Tat sind äußerst widersprüchlich. Die Einlassungen der Beteiligten liegen sehr weit auseinander.“ Selbst zu der Frage, ob sich die Tat auf der Straße abgespielt hat, konnte die Polizei keine gesicherte Aussage machen.

hs

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