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Aller guten Dinge sind 2

Mehr Schnapszahl geht nicht: Waldkraiburger Zwillinge feiern am 2. 2. 22 ihren 22. Geburtstag

Das sind die Lode-Zwillinge: Philipp (links) und Christoph, deren große gemeinsame Leidenschaft das Eishockey ist.
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Das sind die Lode-Zwillinge: Philipp (links) und Christoph, deren große gemeinsame Leidenschaft das Eishockey ist.

Eigentlich sind aller guten Dinge drei. Im vorliegenden Fall sind aller guten Dinge aber zwei. Wenn es um die Zahl Zwei geht, dann gewinnen die Zwillinge Philipp und Christoph auf ganzer Ebene. Die jungen Männer feiern am 2.2.2022 ihren 22. Geburtstag.

Waldkraiburg – Leicht nachzurechnen, dass die Brüder im Jahr 2000 geboren wurden. Bereits im Mutterleib spielte die Zahl Zwei eine bedeutende Rolle. Die Buben sind nämlich nicht eineiige, sondern zweieiige Zwillinge. „Wir spüren aber trotzdem eine starke Verbindung zueinander“, verrät Christoph, der sage und schreibe ganze fünf Minuten jünger ist als sein Bruder. Und Philipp schmunzelt: „Unser Geburtsdatum dürfte ziemlich einprägsam sein.“

Als Kinder unzertrennlich

Während der Kinderzeit, da sind sich die jungen Männer einig, nervte es hin und wieder durchaus, wenn sie nicht als eigenständige Persönlichkeiten, sondern immer nur als „die Zwillinge“ angesehen wurden. Philipp erinnert sich an die Zeit, als er und sein Bruder quasi unzertrennlich gewesen sind. Das fing schon bei der Mode an. Die Mama staffierte ihre Zwei nämlich mit den gleichen Klamotten aus. Die Freizeit verbrachten die Buben stets gemeinsam. Freilich hätte diese Tatsache Vorteile gebracht, schließlich stand immer ein Spielkamerad zur Verfügung.

Später dividierten sich die Wege von den einstigen Realschülern zwar nicht auseinander, aber die Eigenständigkeit wuchs mit jedem Lebensjahr. Doch eine Gemeinsamkeit bleibt bis zum heutigen Tag bestehen. Die Rede ist vom Eishockey. Bereits mit vier Jahren zogen sich die Buben ihre Schlittschuhe an. Mit sechs bestritten sie erste Wettkämpfe. Die Lode-Zwillinge spielen jetzt beim EHC Waldkraiburg in der Bayernliga.

Während Torwart Christoph sich bisher noch nie verletzte, wurde sein Bruder Philipp schon von zahlreichen, teils schwereren Verletzungen heimgesucht. Der junge Stürmer lässt sich davon aber keineswegs beeindrucken. „Eishockey ist meine Leidenschaft. Daran ändern auch Verletzungen nichts.“

Leben in der Bruder-WG

Die Brüder stehen rund fünfmal pro Woche auf dem Eis. Da bleibt wenig Zeit für andere Aktivitäten. „Doch, fürs Golfen haben wir auch noch Zeit“, betonen die Zwillinge, die sich ein Leben ohne Sport überhaupt nicht vorstellen können. Was sie sich aber vorstellen können ist eine „brüderliche Wohngemeinschaft“.

Christoph bot kürzlich seinem Bruder an, in seine Wohnung einzuziehen. „Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen“, berichtet Philipp. Noch vor dem gemeinsamen Geburtstag wollte er umziehen. Allerdings gibt es da einen kleinen Haken. Christoph beschreibt sich selbst als sehr ordentlich, fast schon perfektionistisch. Philipp hingegen lässt gerne mal Sachen herum liegen und ist weniger auf Ordnung bedacht. Die jungen Männer sind aber zuversichtlich, hier einen Konsens zu finden. Ohne Querelen läuft hingegen das Thema Mädchen und Freundinnen ab. Da wären die Vorlieben einfach zu unterschiedlich. Christoph steht auf Blondinen und sein Bruder eher auf brünette junge Damen. Mit wem die Brüder ihren 22. Geburtstag feiern werden, wollten sie nicht direkt verraten. „Corona lässt uns sowieso nicht viel Spielraum“, meinen sie und ergänzen: „Aber ein leckeres Abendessen mit netten Leuten sollte schon drin sein.“

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