Bürgermeister Pötzsch im Interview zur erneuten Kandidatur

"Sind guten Weg zur Einbeziehung kritischer Stimmen gegangen"

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Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) will bei der Kommunalwahl 2020 erneut antreten.

Waldkraiburg - Im Interview mit innsalzach24.de spricht Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) über die Motivation für seine erneute Kandidatur bei der Kommunalwahl 2020. 

"Ich bin 2014 angetreten, um eine Veränderung in Waldkraiburg herbeizuführen. Inzwischen haben wir es geschafft, immer einen genehmigungsfähigen Haushalt hinzubekommen", berichtet Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) im Gespräch mit innsalzach24.de. "In den vergangenen Jahren haben wir eine ganze Reihe an Weichenstellungen für die Zukunft Waldkraiburgs vorgenommen", führt er weiter aus. Beispiele dafür seien etwa das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) aber auch etwa das neue Wohngebiet Waldkraiburg West oder die umfangreichen Pläne für die Entwicklung der Schullandschaft. "Bei manchem davon hat die Umsetzung bereits begonnen. Vieles steht aber auch noch in der kommenden Legislaturperiode an." 


Auch deshalb sei er sehr motiviert, eine weitere Amtszeit als Bürgermeister anzutreten. Auch die UWG stehe geschlossen hinter seiner erneuten Kandidatur. Bei der Kommunalwahl 2014 war Pötzsch im ersten Wahlgang mit 50 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt worden. Neben ihm treten bei der Wahl 2020, nach aktuellem Stand, noch für die CSU Wolfgang Nadvornik und für die SPD Richard Fischer an.

Pötzsch: Richtiger Weg bei kontroversen Themen

Seine Amtszeit war vor allem in den letzten Jahren geprägt von einigen kontroversen Themen. Jüngst beispielsweise die Debatten um Neubau oder Sanierung des Waldbads oder das Vorgehen bei der sogenannten "Schlicher-Linie". "Wir sind hier einen guten Weg zur Einbeziehung auch kritischer Stimmen aus der Bürgerschaft gegangen. Beispielsweise durch eine Reihe von Diskussionsveranstaltungen. Das ist natürlich insgesamt ein anstrengender aber richtiger Weg in der heutigen Zeit", erklärt der Bürgermeister. "Gerade das Waldbad ist da ein gutes Beispiel. Hier hat sich gezeigt, dass wir noch einmal überlegen und ergebnisoffen wieder einsteigen müssen."


Dem Umstand, dass der Stadtrat nach der nächsten Kommunalwahl voraussichtlich einige neue Fraktionen haben und sich die Mehrheitsverhältnisse verschieben werden, sehe er positiv entgegen. "Als Bürgermeister bin ich ja nicht an die UWG gebunden. Zudem hat sich ja in der Vergangenheit gezeigt, dass man sich am Ende dann zusammenrafft und parteiübergreifend wichtige Themen voran bringt." Alle Parteien hätten fähige und Interessante Leute auf ihren Listen. 

Pötzsch: Vielzahl an Themen in der nächsten Zeit

In seiner zweiten Amtszeit sehe er es als eine der Haupt-Herausforderungen, die Pflichtaufgaben der Kommune zu erfüllen. "Da geht es uns genauso, wie vielen anderen Städten und Gemeinden." Daneben stünden auch eine ganze Reihe an Dingen an, die es weiter voranzubringen gelte. Von der Entwicklung der Schullandschaft, über den Rathaus-Neubau bis zur Zukunft des Waldbads. "Eine große Aufgabe wird auch der kontinuierliche Ausbau der Geothermie sein. Natürlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten." 

hs

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