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Heirat auf dem Schloss: Mehr als ein Traum?

Ab dem 1. Mai 2012 könnte das Schloss Guttenburg als Trauort dienen.
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Ab dem 1. Mai 2012 könnte das Schloss Guttenburg als Trauort dienen.

Waldkraiburg - Heiraten wie im Märchen: Ab dem 1. Mai 2012 können sich Paare höchstwahrscheinlich auch auf Schloss Guttenburg das Ja-Wort geben!

Standesamtliche Hochzeiten fast wie im Märchen? Im neuen Jahr rückt diese Möglichkeit im Standesamtsbezirk Waldkraiburg näher. Neben den Rathäusern kommt dann auch das Schloss Guttenburg als Trauort in Frage. Zudem sollen drei Räume im Haus der Kultur zu Trauräumen gewidmet werden.

Der Sitzungssaal im Rathaus bleibt auch weiterhin der Haupt-Trauungsraum in Waldkraiburg, betonte Bürgermeister Siegfried Klika im Hauptausschuss. Die Kommune muss einen Raum kostenlos für die Trauzeremonie zur Verfügung stellen. Daneben soll es in Zukunft im Standesamtsbezirk Waldkraiburg, zu dem auch die Gemeinden Kraiburg, Taufkirchen und Jettenbach gehören, aber attraktive Alternativen zu den Rathäusern geben. Auch in diesen Räumen können sich Brautpaare - rund hundert sind es jährlich im ganzen Standesamtsbezirk - das Jawort geben.

Eine dieser Alternativen ist das so genannte Musikzimmer auf Schloss Guttenburg. Der Raum, der sich im zweiten Obergeschoss des Nord-Ost-Traktes befindet, biete ein besonderes Ambiente, so Reinhard Schmid. Wie der Leiter des Standesamtes Waldkraiburg mitteilte, steht der Umwidmung zum Trauraum nach zwei Ortsbesichtigungen und Gesprächen mit Nadine Tschochner, der Lebensgefährtin des verstorbenen Schlossherrn Nico Forster, nichts mehr im Wege. Auch der Markt Kraiburg, zu dessen Gemeindegebiet Guttenburg gehört, hat keine Bedenken. Trauungstermine sollen vom Standesamt nach Rücksprache mit Tschochner allerdings nur in den Monaten Mai, Juni, Juli und September an Freitagen und Samstagen vergeben werden. Vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrates ist dies ab 1. Mai 2012 möglich.

Der Stadt entstehen dadurch keine Investitionskosten. Die zusätzlichen Aufwendungen für die Eheschließung müssen die Brautpaare bezahlen.

So verhält sich dies auch bei den drei Trauräumen, die das Haus der Kultur künftig, schon ab 1. Januar 2012, interessierten Paaren anbieten kann. Es handelt sich um den kleinen Saal für bis zu 200 Gäste, den Vortragsraum mit Platz für 30 bis 40 Gäste sowie den Konferenzraum für bis zu acht Personen. Die Stadt trage damit der Tendenz zu sehr großen Trauungen mit hundert und mehr Gästen oder intimen Feiern mit vier Personen Rechnung, so Schmid. Die Details hinsichtlich Blumenschmuck und Raumausstattung klärt das Brautpaar mit der Kulturverwaltung.

Wie mit Schloss Guttenburg so müsste auch mit dem Haus der Kultur eine Nutzungsvereinbarung geschlossen werden.

hg/Waldkraiburger Nachrichten