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Fall vor dem Amtsgericht Mühldorf

Half Waldkraiburger Kellner bei Einschleusung?

Mühldorf/Waldkraiburg - Wegen des Verdachts des "Einschleusens von Ausländern" muss sich ein Kellner derzeit vor Gericht verantworten.

Er arbeitete 2016 in einem Restaurant in der Innenstadt. Dort waren zwei albanische Staatsangehörige ohne Aufenthaltsgenehmigung beschäftigt, wie die Waldkraiburger Nachrichten berichten. Die Anklage wirft ihm vor, als Personalverantwortlicher verantwortlich für die Anstellung der beiden gewesen zu sein. Er sei jeweils für die Meldung beim Einwohnermeldeamt zuständig gewesen. Bei den illegal eingeschleusten handelt es sich um ein Ehepaar aus Albanien, das mit gefälschten Ausweispapieren zum Arbeiten nach Deutschland gekommen war. Laut Anklage erhielten sie ihre Bezahlung stets in bar vom Angeklagten. Aufgeflogen war das Ganze bei einer Kontrolle durch den Zoll.

Der Angeklagte wies laut der Zeitung die Anschuldigungen von sich. Er sei nur Kellner, kein Filialleiter mit Personalverantwortung gewesen und auch nicht am Gewinn des Restaurants beteiligt. Somit habe er auch keinerlei Vorteile aus der illegalen Beschäftigung der Albaner gezogen. Der einzige Zeuge, ein Zollbeamter, räumte auch ein, dass die Rolle des Angeklagten nicht im Detail habe geklärt werden können. Außerdem leugnete der Kellner, Formulare des Einwohnermeldeamts für die Albaner unterschrieben zu haben. Zuletzt wies sein Verteidiger darauf hin, dass die Frau auch in einer anderen Gaststätte, die dem Eigentümer des Restaurants gehörte, beschäftigt war. Auf Grund der ungeklärten Faktenlage setzte daher der vorsitzende Richter die Verhandlung aus und erweiterte die Beweisaufnahme.

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Rubriklistenbild: © dpa (Montage)

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